Goethes Erben
Mit Melodien betören und mit Lärm verstören
Goethes Erben verfolgen schon lange einen einzigartigen Weg: Am 19.4. sind
auf der Bühne zu sehen.
Bei einem Konzert erwartet man eine Handvoll Musiker, die Lieder spielen.
Nicht so bei Goethes Erben. Seit 1998 verfolgen sie eine ganz andere Art des Auftritts:
das sechsköpfige Ensemble gibt sich nicht mit Musik zufrieden. Sie tragen vor.
Ihre Lieder sind Geschichten, ihre Inhalte lassen den Hörer nachdenken, ihre Konzerte
präsentieren sich als unkonventionelle Musiktheater. Untermalt von Videoprojektionen,
ansonsten sparsam mit Effekten betören sie mit Harmonien, die aber doch wieder
im Hintergrund bleiben.
Ihr
neuer Albumtitel Nichts bleibt wie es ist steht für die ständige Veränderung des
Menschen und seiner Umwelt. Da sind Goethes Erben Macher Oswald Henke und Mindy
Kumbalek Experten, seit ihrer Gründung unterliegen sie eine ewigen Metamorphose,
kein Gig ist wie der andere, kein Lied wie der Vorgänger. Es ist eine Einladung
zum Mitdenken, die menschgewordene Versuchung zu Tagträumen und ein Förderkurs
für Neugierde. Grenzenlos verspielte Musik rund um das Zentrum Sprache, ein vielversprechendes
Ereignis am 19.4. im Backstage.
<nina bludau>
mehr unter [ goetheserben.de ]
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