Machine Head
Through the ashes of empires
Im Sommer 1992, vor mehr als zehn Jahren, haben sich die Jungs in Oakland, USA zusammengefunden.
Unwichtig wie und wann, wichtig ist, dass sie für eine Hardcore-Band erstaunlich wenig interneen Wechssel hatten:
noch immer singt Robb Flynn, der in den frühen Neunzigern schon bei "Vio-Lence" exzessive Stimmexperimente machte.
Am Bass steht unverändert talentiert und vor allem begeistert Adam Duc, und mit harten Rythmen die unglaublichen Takte
der Band gibt immer noch Dave McClain. Nur Ahrne Luster, der Gründungsgitarrist Logan nach wenigen Wochen ersetzte und
nach Sänger Robb die zweite Gitarre spielt, hat im vergangenen Jahr 2002 zu Il Nino gewechselt.
Zuvor haben sie schon eine lange und erfolgreiche bandhistory gelebt: Mit Demotapes und harter Arbeit wurden sie
1994 von Roadrunner Records entdeckt, im Sommer 1994 erscheint das Debutalbum "Burn my Eyes". Ab da geht es mit Vollgas
weiter. Das Album ist das meistverkafte Debut in der Geschichte von roadrunner records und Machine Head startet eine
fantastische Tournee mit Napalm Death, Biohazard und Slayer. Es folgen zwei weitere Alben, wobei 1999 die dritte
Scheibe "The burning Red" vielen Fans zu viel Sprechgesang und zu "weiche" Takte enthält, sofern man bei Machine
Head von "weich" reden kann. Das vierte Album "Supercharger" erscheint 2001 und zerfetzt in üblicher Härte die Boxen.
Nach dem Ausstieg von Luster zu Il Nino nach der gemeinsamen Tour im Mai 2002 übernimmt Phil Demmel seinen Part,
und steigt nach kurzer Zeit wegen eindeutiger Übereinstimmung musikalischer und menschlicher Züge fest mit ein.
Nach dem Livealbum "hellalive" ist ihr sechstes Album jetzt wieder ein echtes, fettes, back-to-the-roots-Album von Robb
und seinen Jungs. Ob das an Phil Demmel liegt oder an dem emotionalen Background der Songs, ist völlig unklar.
Dafür ist völlig klar, dass die HipHop- und Nu Metal-Vorwürfe Schnee von gestern sind. Neben Ihr eigenen, immer besser
werdenden Songs haben sie auch noch drei von Fans- und Homepagebesuchern gewählte Songs gecovert: battery von
Metallica, Jizzlobber von Faith No More und das Exodus-Opus Toxic Waltz. Mal ein Hauch von Ballade, mal eine
harte und grausame musikalische Schlacht, die Texte stimmen, die Gesangs- und Schreikombination ist perfekt,
Bass und Drums waren eh nie das Problem und alles zusammen ergibt einen Live-Auftritt erster Güte,
den ihr am 18.11. in der Elserhalle geniessen dürft. <nina bludau>
tickets gibt's hier: [ tickets ]
die cds und mehr von machine head gibt's [ hier ]
Machine Head
[ Elserhalle ]
wann: 18.11.2003
beginn: 20h
wieviel: vvk 30.-
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