Queens Of Stone Age
"Robot Rock" - Eine neue Form variierter Heavymusik
Die eingeschworenen Fans von "Kyuss" waren von dem Album von "Queens Of The
Stone Age" sicher überrascht: Wer erwartet hatte, dass Josh Homme nach der Auflösung
von "Kyuss" 1995 in ebendiesem Stil weiterarbeiten würde, wurde bald enttäuscht.
Josh selber sagt bildlich über "Kyuss": "Wir begannen einen Raum in den schönsten
Farben zu streichen, doch als wir dann fast fertig waren, standen wir alle zusammen
ratlos in der noch weißen Ecke." Und so zog er los, um eine neue musikalische
Identität zu entwickeln. Nach einer Zeit als zweiter Gitarrist bei den "Screaming
Trees" in Seattle begann er 1997 mit dem Kyuss-Drummer Alfredo Hernandez und seinem
alten Freund Nick Oliveri (Bassist und Sänger bei der Punkband "Dwarves") wieder
eigene Musik zu entwerfen. Das war die Geburt des "Robot-Rock",
einer abgespeckten Variation von Heavy-Musik mit kurzen, intensiven Gitarren-Riffs
und trance-ähnlichen Wiederholungssequenzen - ihr erstes Album wurde ein ebenso
unerwarteter wie durchschlagender Erfolg.
Auf
der darauf folgenden zweijährigen Tour mit Smashing Pumpkins, Rage against the
machine und Bad Religion verfeinerte Josh Homme seine experimentellen Ideen. Die
später von ihm initiierte "Desert Session"-Serie mit Mitgliedern von Monster Magnet,
Fu Manchu und Soundgarden auf "Man´s ruin records"
beeinflusste auch das nun vorgestellte zweite Album "II". Die Besetzung ist ebenso
undurchsichtig wie Albumname oder Covergestaltung, als Drummer spielen abwechselnd
Gene Troutman und Nicky Lucero (von "The Flys"), ebenfalls mit dabei sind Rob
Halford von "Judas Priest", Mark Lanegan und Martin Barrett von den "Screaming
Trees" und noch einige mehr. Das ist nicht ganz unbeabsichtigt: "Ich glaube, je
nebulöser sich Queens Of The Stone Age zeigt - ... - desto mehr Freiheiten können
wir uns nehmen, wenn wir es für nötig halten." sagt Josh bei einem Interview.
Das Ergebnis ist hörenswert, die relativ kurze Platte mit nur zehn Tracks
wurde in alter Kyuss-Tradition auf analogen 16-Spur Maschinen in den Sound City
Studios in Los Angeles aufgenommen, produziert von Josh Homme und Chriss Goss
(Masters Of Reality). Fans und Neugierige haben am 13.Dezember
2000 in München im "Metropolis" die Gelegenheit sich selbst davon zu überzeugen...good
luck! ! <nina bludau>
interessanter sound, aber ich finds zu heavy!!
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klingt nicht unspannend! ich hoffe sie können halten, was sie versprechen!
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