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Schiffsbeteiligungen & Schiffsfonds

Steuern sparen mit Tankern und Containerschiffen als Geldanlage

Schiffsbeteiligungen, Tonnagesteuer Schiffsbeteiligungen bieten als Investment eine ausgezeichnete Möglichkeit, am weltweiten Transportaufkommen, das durch die Globalisierung und die internationale Arbeitsteilung entsteht, teilzuhaben, da es bis zu 95% über die Seeschifffahrt z.B. durch große Containerschiffe bedient wird.

Von 1993 bis 2002 wurden über 32 Mrd. Euro in Schiffsbeteiligungen investiert. Durch zweistellige Renditen und der attraktiven Tonnagesteuer, die seit iherer Einführung 1999 den Anlegern nahezu steuerfreie Erträge garantiert, wurden allein in 2003 über 2,3 Milliarden Anlegerkapital neu hinzugewonnen. Eine Zahl die Nachfrage nach Schifffonds zeigt.

Ziel der Tonnagesteuer ist es den Schiffahrtsstandort Deutschland zu strärken. So ist es. eine Voraussetzung für die Anwendung, dass das Schiff in Deutschland bereedert werden muss und dass das Schiff im die mieste Zeit des Jahres in das deutsche Schiffsregister eingetragen ist. Bei der Tonnagesteuer wird anstelle des tatsächlichen Gewinns oder Verlustes der steuerliche Gewinn pauschal ermittelt. Grundlage dafür ist die Nettoraumzahl, also die Größe des Schiffes.

Die Schiffsbeteiligungen sind durch die Investition in Sachwerte gleichbleibende Vermögenswerte. Sie sind unabhängig von den Wertpapiermärkten und somit eine eigene Anlageform. Durch diese Festigkeit der Anlage kann ein Anleger das Verhältnis von Chancen und Risiko in seinem Portfolio deutlich verbessern. Populär sind die Fonds in Deutschland aber vor allem, weil sie immer noch als Steuersparmodell gelten. Schiffsbeteiligungen liegen nach den Immobilienfonds auf zweiten Platz in der Anlegergunst der Deutschen. Diese mobilen Beteiligungen sind nicht standortgebunden und können deshalb Chancen in allen Regionen der Welt wahrnehmen. Daher bieten sie, wenn die Parameter stimmen, ein günstiges Chancen-Risiken-Verhältnis. Angebot und Nachfrage auf dem Schiffsmarkt, vor allem für Containerschiffe und Tanker, bestimmen die Ausschüttungen dieser Fonds. Wird der Verkauf eines Schiffes durch die Mehrheit der Gesellschafter beschlossen, kann ein Veräußerungsgewinn ausgeschüttet werden.

Die Zahl der Anleger, die die Chancen von Schiffsbeteiligungen erkennen, wächst ständig. Schiffsbeteiligungen hatten einen Marktanteil von mehr als 22% am Gesamtvolumen geschlossener Fonds in Deutschland. Rund 54% des investierten Kapitals flossen in Containerschiffe, 30% in Tanker und der Rest teilt sich auf in Multipurposeschiffe und Car-Carrier.

Das Multipurpose-Schiff ist der Alleskönner unter den Transportschiffen. Aufgrund seiner Form können auch schwere und sperrige Güter verschifft werden, wie sie z.B. auf Großbaustellen nötig sind. Dieser Schiffstyp ist aber auch im Stande, alle Arten von nichtflüssigen Frachten zu befördern. Aufgrund des Transportgewichtes der Fracht haben diese Schiffe meist leistungsfähigstes Ladegeschirr (Kräne oder Hebevorrichtungen) an Bord.


Containerschiffe bestimmen den Transportmarkt in zunehmendem Maße, da immer mehr hochwertige Produkte auf diese Art und Weise verschifft werden. Extrem kurze Verladezeiten, sicherer Transport und Schutz vor Beschädigung sind Vorteile der Beförderung in Containern. Diese werden dann nach logistischen Prinzipien optimiert auf ein Containerschiff geladen.

Car-Carrier wurden speziell für den Autotransport gebaut. Sie verschiffen diese im Überseebetrieb. Hohe Bordwände kennzeichnen diese Art von Schiff, um das kostbare Frachtgut vor Beschädigung und Korrosion abzuschirmen. Man investiert also in den Bau und den Betrieb eines solchen Schiffes. Es ist eine unternehmerische Beteiligung. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Anlagedauer, d.h. der Verkauf findet ca. nach 10-12 Jahren statt. Die Mindestanlage liegt bei 5.000 Euro und nach oben ist die Grenze offen. Die Hauptrisiken wären eine schwache Auslastung der Schiffsflotte, das Währungsrisiko und das Preisrisiko beim Verkauf. Allerdings sollte es bei einer Beteiligung einen Wertzuwachs geben.

Prognosen führender Wirtschaftsinstitute gehen von einem weiteren Wachstum des Containerhandels in den nächsten Jahren aus, so dass Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen bei stabilen Frachtraten durch die Kombination aus Sachwert und günstiger Besteuerung auch zukünftig ein großes Marktpotential als Geldanlage haben dürften. Schiffsbeteiligungen sind also eher keine Spekulationen, sondern in erster Linie unternehmerische Investitionen in den globalen Handel auf See. <sz> <Bilder: PixelQuelle.de>


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