Kunstpark Nord und Optimol-Gelände
Die Zukunft?
am 28. oktober luden wolgang nöth und gabi und matthias scheffel zur pressekonferenz ins spiegelzelt, um rechtzeitg 100 tage vor ende des Kunstparks Osts, über die Zukunft der Münchener Partyarea zu berichten. Seit 1996 entwickelte sich auf dem gelände der ehemaligen knödelfabrik eine
Attraktion, die in jedem reiseführer stand. doch am 31. januar 2002 ist hier definitiv schluss. die gründe dafür sind hauptsächlich wirschaftliche. einerseits ist auch am kunstpark, die wirtschaftsflaute nicht spurlos vorbei gegangen, andererseits wären nach 7 Jahren Partybetrieb etliche renovierungen fällig, die sich nicht mehr rechnen würden.
doch der kunstpark nord ist noch lange nicht fertig und kann frühstens im jahr 2005 seine pforten ganz in der nähe des neuen stadions öffnen. bis dahin wollen die betreiber aber ein "notprogramm" namens "best of kunstpark" auf dem optimol-gelände gleich nebenan aufrecht erhalten. dort werden um das spiegelzelt herum einige locations und bars eine vorläufige heimat finden. darunter sind die milchbar, das k 41, der keller, der titty twister und das Babylon, das eine der elserhallen belegen wird. doch auch ein paar neue lokale werden hier aufmachen.
die clubs des kunstparks, die europaweit einen guten namen hatten, sind hier jedoch nicht dabei. das ultraschall, übrigens der erste club der 1996 auf dem gelände eröffnete, der natraj temple und das kw müssen nun ohne nöth zurechtkommen. denn das ende des kpo anfang 2003 bedeutet bisher noch nicht das gleichzeitige aus für diese läden. sie haben noch die möglichkeit bis zum endgültigen abriss eigene mietverträge auszuhandeln. der name "kunstpark" wird dafür aber aus markenrechtlichen gründen nicht mehr verwendet werden dürfen.
eine endgültige heimat soll der neue kunstpark dann ab 2005 in fröttmaning südlich der allianz arena bekommen. für die biserigen betreiber ist das eine kalkulierbare sache, doch die finanzierung ist noch immer nicht gesichert. fraglich bleibt auch, ob das von den architekten jeckel und vollmar neu geplante gelände den selben charme versprühen kann. bei der planung hat man sich auf grund der gesammelten erfahrungen vom konzept des nutzungsmix verabschiedet und trennt das neue gelände nun in drei bereiche: büros und ateliers, drei große veranstaltungshallen und
erst dahinter den eigentlichen club- und gastronomiebereich rund um einen großen begrünten platz. in der fläche für die einzelnen nutzungen soll der neubau dem alten gelände in nichts nachstehen, jedoch soll die komplette anlage überdacht werden, was auch bei schlechtem wetter partyspaß verspricht. doch bis hier die lichter angehen, werden ohnehin schon wieder neue leute das münchner nachtleben bestimmen...
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