Das Ende der LOK
Time to say goodbye
Zum 31.12.02 zog das Feierwerk aus der LOK aus.
Der Abriss ist im Frühjahr zu erwarten.
Mit der LOK verschwindet dann ebenfalls die „hall of fame“, die allerorts bekannte Graffiti–Wand.
Doch das kommt nicht überraschend:
Schon 1999, bei der Eröffnung der LOK war klar, dass dieses Projekt zeitlich befristet sein würde.
Der Abriss hängt unmittelbar mit der Eröffnung der neuen Location, der „Kranhalle“ zusammen.
Die Übereinkunft mit der MGS (Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung), Bauträger der Kranhalle und Abrissvollstrecker der LOK, sah vor, einen möglichst nahtlosen Übergang von einer Location zur anderen zu ermöglichen.
So sehr wir uns auch auf einen Neustart in der Kranhalle (Anfang Januar) freuen:
Sie wird sich in Ambiente und Programm doch erheblich von der LOK unterscheiden.
Der Abriss der LOK macht einem Stück elektronisch/technoider Subkultur ein Ende. die LOK bot eine plattform für Newcomer, sich zu engagieren und auf einer offenen und funktionierenden Infrastruktur eigene Inszenierungen zu gestalten.
Programm-Club ohne Schubladen und „Konsumförderung“, nicht im Besitz einer Clique oder eines Stils.
Platz für den Austausch des internationalen Netzwerks der nicht-kommerziellen experimentellen Musik mit Münchner Musik-Aktivisten.
All das war die LOK gute drei Jahre lang.
was sich sonst noch so alles auf dem feierwerkgelände tummelt und wann die beste zeit für einen besuch ist, erfahrt ihr unter: [ orangehouse ]
[ hansa39 ]
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