Die erst 21-jährige Sängerin, Komponistin, Gitarristin und Pianistin Laura Marling blickt auf eine atemberaubende Karriere. Schon mit zarten 16 stieß sie zum Londoner Folk-Kollektiv Noah & The Whale. Seit seinem Ausstieg hat das Multitalent drei Soloalben mit stetig wachsendem Erfolg veröffentlicht. Das aktuelle, Mitte September erschienene Werk „A Creature I Don’t Know“ eroberte Platz 4 der englischen Charts und wurde mit einem Brit- und einem NME Award ausgezeichnet.
Nach ihren erfolgsgekrönten Konzerten im November kehrt die Ausnahmekünstlerin vom 22. bis
24. März für drei Shows in München, Berlin und Hamburg nach Deutschland zurück. Es lag nahe, dass sich die in Eversley/Hampshire geborene Laura Marling der Profimusik zuwenden würde: Ihre Mutter ist Musiklehrerin, der Vater betreibt ein Aufnahmestudio. Er war es auch, der die musikalische Sozialisation und Stilbildung der Tochter betreute und sie mit der Folkmusik der vergangenen sechs Jahrzehnte vertraut machte. Als Sechzehnjährige zog Marling dann nach London, um als Solokünstlerin ihren Weg zu gehen.
Zunächst war sie als Sängerin für Noah & The Whale tätig, gab aber parallel erste Solokonzerte. Hier fand sich unter den Gästen der mit Erfolgen verwöhnte Solokünstler Jamie T, der Laura Marling auf seine anstehende Tournee einlud und sie anschließend mit wichtigen Entscheidungsträgern seines Labels ‚Virgin’ zusammenbrachte. Ähnliches geschah mit dem New
Yorker Indie-Heroen Adam Green, der sich vom Fleck weg so überzeugt zeigte, dass er die junge
Sängerin ebenfalls mit auf Tour nahm. Kurz darauf erhielt Marling ihren eigenen Plattenvertrag.
Gleich ihr Debütalbum „Alas, I Cannot Swim“ sorgte 2008 für Aufsehen, als es für den renommierten Mercury Prize nominiert wurde, der wohl wichtigsten Auszeichnung für Nachwuchsmusiker. Auch ihrem zweiten Album „I Speak Because I Can“ widerfuhr diese Ehrung,
das sie überdies als kommerziell erfolgreiche Solokünstlerin in der Londoner NuFolk-Szene
verankerte. Die Platte schaffte es dank enormer Mundpropaganda auf Platz 4 der britischen
Hitlisten. Parallel tauchte Laura Marling, mittlerweile zu einer lyrisch wie kompositorisch
bemerkenswerten Künstlerin gereift, als Gast auf zahlreichen Alben befreundeter Musiker auf,
darunter The Rakes, Mystery Jets und Mumford & Sons.
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