Variationen eines Trinkgefäßes von der Renaissance bis zur Gegenwart. Studioausstellung des Bayerischen Nationalmuseums in Kooperation mit dem Bayerischen Kunstgewerbe-Verein e.V.
Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein e.V. (BKV) wurde 1851 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Qualität kunsthandwerklichen Schaffens zu fördern. Handwerkstradition und gute Gestaltung sollten der industriellen Fertigung als Vorbild dienen. 1878 konnte das neue Vereinshaus in der Pfandhausstraße (heute Pacellistraße) nahe Promenadeplatz mit durchgehend geöffneten Verkaufs- und Ausstellungsräumen bezogen werden.
Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein widmet sich heute wie damals seiner Hauptaufgabe, der Pflege und Förderung des Kunsthandwerks. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Vereinshaus konnte wiederaufgebaut werden und bietet mit dem Ladengeschäft „Kunst + Handwerk“ und der „Galerie für Angewandte Kunst“ ein Forum für das zeitgenössische Kunsthandwerk. Derzeit gehören dem Verein über 400 Mitglieder aus allen Bereichen der angewandten Kunst an.
16 Silberschmiede und Mitglieder im Bayerischen Kunstgewerbe-Verein sind der Einladung gefolgt, ihre zum Teil neuesten Becher für diese Ausstellung einzureichen und geben damit einen umfassenden Einblick in das vielfältige Schaffen des zeitgenössischen Kunsthandwerks.
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