Nach 24 ausverkauften Shows seiner Konzertreise „Projekt Seerosenteich“ nahm Philipp Poisel sein einzigartiges Varieté-Traumtheater-Zirkusshow-Konzert im legendären Circus Krone in München live für ein Album (VÖ 17.8.) und eine DVD (VÖ Herbst 2012) auf. Dies war bislang das letzte von vielen Highlights einer einzigartigen, im besten Wortsinne bemerkenswerten Ausnahmekarriere des Ludwigsburger Künstlers. Doch im Dezember legt Philipp Poisel nach einigen Festival-Auftritten im Sommer noch einmal nach und das „Projekt Seerosenteich“ wird erneut auf Konzertreise geschickt und in Nürnberg, München, Aachen, Luxemburg und Frankfurt gastieren.
Dass Philipp Poisel inzwischen vielleicht doch so etwas wie ein Popstar geworden ist, war
auf jeden Fall keine Absicht. Nach zwei erfolgreichen Studioalben „Wo fängt dein Himmel
an?“ (2008) und „Bis nach Toulouse“ (2010), das weit über ein Jahr in den Sales Charts
stand und sich aktuell erneut in den Top 75 befindet, folgten immer größere Bühnen. Trotz
des großen Erfolges und über einer viertel Million verkaufter Einheiten der ersten beiden
Alben - beide inzwischen mit Gold geadelt - erwehrte sich Philipp Poisel der üblichen
Klischees der Popmusik.
Nach einem langen Festival-Sommer 2011 wollte Philipp zurück zu jenen intimen
Momenten, die seine Konzerte in den Anfangsjahren für ihn und seine Fans so besonders
machten. Irgendwie seinen eigenen Kosmos für die Zuhörer öffnen. Die Idee zum „Projekt
Seerosenteich“ war geboren! Alles Vorherige noch einmal unter die Lupe nehmen, neu
arrangieren, sich mit der Band und Freunden in einer Tischlerei einmieten und
Bühnenbilder schreinern. Bis ins kleinste Detail seine eigene Ideenwelt auf die Bühne
bringen und sie in Eigenregie inszenieren. Der Titel „Projekt Seerosenteich“ geht auf den
gleichnamigen Song des Debütalbums „Wo fängt dein Himmel an?“ zurück – ein sehr
ruhiges und kontemplatives Stück. “Der Song ist ein Außenseiter, aber auch ein kleiner
Schatz”, sagt Philipp Poisel und man spürt, wie gern er das Stück mag.
“’Seerosenteich’ ist ein bisschen ins Hintertreffen geraten weil wir zuletzt oft auf großen
Bühnen gespielt haben. Da ging es meist darum laut zu sein und möglichst viel Energie zu
übertragen”.
Das Ergebnis ist etwas, das der gegenwärtige Musikmarkt oft vermissen lässt – etwas
Bleibendes, dennoch Flüchtiges, das sich eigentlich nur den Glücklichen vollständig
offenbart hat, die ein Ticket ergattern konnten. Denn was an diesen Abenden von Philipp
und seinen Mitstreitern auf die Bühne gezaubert wurde, war jenseits aller bekannten
Konventionen und bewegte sich traumtänzelnd zwischen Unplugged Konzert, Varieté und
Theater. Für jeden Song gibt es ein eigens angefertigtes, handbemaltes Bühnenbild – in
den Umbaupausen werden kleine Zirkuskunststücke aufgeführt. Musikalisch wird das
Spektrum um ein vierköpfiges Streichquartett, ein altes Klavier und eine engelsgleich
singende Alin Coen erweitert.
Und so sieht es denn auch die begeisterte Presse: „Der Stuttgarter ist bekannt dafür, in
seinem Kopf Bilder zu malen“ (INTRO), „Zauberhafte Konzertreise“ (Hamburger
Morgenpost), „Solo intoniert er mit atemberaubender Intensität, musikalisch holt er weit
aus“ (Kölnische Rundschau), „Drei Stunden Gänsehaut-Gefühl. Diesem Poisel könnte
man eine Ewigkeit zuhören“ (Schwäbische Post) – eine schwärmerische Zustimmung
kann man sich kaum wünschen. Der Reutlinger General-Anzeiger bringt die Faszination
des Konzeptes auf den Punkt: „Rund um seine Band bastelte er ein Traumland, machte
aus jedem Song ein detailverliebtes Miniatur-Theaterstück. Da hat einer, statt Gas zu
geben, sich darauf beschränkt, das Vorhandene zu vertiefen und nochmal intensiv zu
genießen. Vielleicht ist so ein „Seerosenteich“ ja das Beste, was einer tun kann, dem der
kommerzielle Durchbruch droht.“
Denn Philipp Poisel hat es mit dem „Projekt Seerosenteich“ geschafft, sich ganz
unaufgeregt als der große deutsche Songwriter zu präsentieren, der er von Anfang an
war. Eben ein Künstler – kein Popstar.
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