Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko. Jedes Jahr begeben sich tausende von Menschen ohne Aufenthaltspapiere auf eine risikoreiche Reise durch Mexiko mit der Hoffnung, in den USA Arbeit und Auskommen zu finden. Die meisten kommen aus El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua. Willkürliche Verhaftungen, Erpressungen, Überfälle, Vergewaltigungen durch mexikanische Polizeikräfte, Militär, und kriminelle Gruppen sind alltäglich. Viele der Illegalen fallen Drogenbanden und Menschenhändlern in die Hände, die daraus ein gutes Geschäft machen. Nur selten werden die Täter zur Verantwortung gezogen. Aufgegriffene werden rücksichtslos in ihre Heimatländer abgeschoben. Angesichts der allgemeinen Rechtlosigkeit können sich viele der Migrantinnen und Migranten glücklich schätzen, dass "nur" ihre Träume geplatzt sind anstatt auf dem Weg auch das Leben verloren zu haben. Die von Amnesty International (Ko-Gruppe Hamburg) erstellte Ausstellung deckt Ursachen und Hintergründe der Migrationsbewegung auf und zeigt, dass es auch unter schwierigen Bedingungen viel Hilfe und Solidarität von mexikanischen Gruppen für diese "unsichtbaren Opfer" gibt.
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