„Das stille Spiel der Schatten“. Werkbilder und Skulpturen. Die in der Ausstellung gezeigten Bilder sind alle in den letzten drei Jahren entstanden, nicht nur die großformatigen Werke auch die WiWu Serie kleinformatiger Bilder, mit ihrer Zahl siebzig deutlich an die Zahl der Jahre erinnernd, seit denen die Erde den Holderied
hat. In ihrer Gesamtheit sind sie grandioser Ausdruck einer schier unerschöpflichen Schaffenskraft, der durchaus auch das Aufbäumen gegen die Endlichkeit des menschlichen Daseins anhängt. Sie sind, verglichen mit früheren Bildern, weniger verspielt, ernster aber auch klarer und thematisch geschlossener. Die Linien, gerade in der WiWu Serie, sind akkurater oft auch enger, und wenn das auch teilweise dem
kleineren Format geschuldet sein mag, so ist es doch Ausdruck einer Klarheit und Bestimmtheit. Die Suche jedoch, angesichts des Lebens und dessen Endlichkeit ist ein ernstes Spiel geworden. So flieht die Verspieltheit vermehrt aus den Bildern und gibt der Klarheit Raum. Die Klarheit über die Endlichkeit muss sich an dieser Stelle notwendigerweise mit der Traurigkeit vermählen und so entsteht ein ergreifendes Bild wie STILLE REISE, in dem das Totenschiff aus dem farbigen Meer in einen dunklen Himmel segelt. Oder das Kreuz – ein von Holderied häufig verwendetes Symbol für das Kreuzen von Wegen.
Partyfotografen gesucht!
Du bist offen und lernst gerne neue Leute kennen? Du machst gerne Fotos und bist viel im Nachtleben unterwegs?
Dann bist Du bei uns richtig! Melde dich unter:
[ redaktion@munichx.de ]