"MOST THINGS IN LIFE HAPPEN IN CLOTHES". Die Frage nach dem Schein und Sein der Wirklichkeit erfährt in Veronika von Ottens Werken eine neue Bedeutung. Die bereits verstorbene Künstlerin stellt in ihren Gemälden meist alltägliche Szenen dar, die zunächst vertraut erscheinen, bei genauerem Betrachten jedoch keine schlüssige Deutung zulassen. Ist die Tiefgründigkeit gewollt Ausdruck eines seelischen Zustandes, einer Geschichte oder einer Illusion? Diese Intention gilt es durch persönliche Einflüsse zu enträtseln und zu vervollständigen. Von Otten gewährt somit nur oberflächlich Einblick in die Gefühlswelt der oftmals portraitierten Personen, der eigentliche Ausdruck des Geschehens bleibt durch die Phantasie und den Geist des Betrachters offen.
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