Der kalifornische Musiker und Produzent GONJASUFI begeisterte mit seinem Debüt "A Sufi And A Killer" sowohl Kritiker als auch das Publikum - so strange klang wenig Anderes. Zwischen psychedelischen Trips sowie Trip- und HipHop siedeln seine Songs, die selten die Drei-Muniten-Grenze überschreiten. Mit "MU.ZZ.LE" schiebt der Schamane mit den charismatischen Dreadlocks nun ein Mini-Album hinterher, das all die hohen Erwartungen mehr als erfüllt. So kurz es auch ist, ist es doch aussagekräftig und bietet deutliche - wenn auch düstere Statements politischer und philosophischer Art. Entstanden ist es während der häufigen Reisen, die der Musiker, der im wirklichen Leben Yogalehrer ist, unternimmt. Der Titel "MU.ZZ.LE" ist erfreulich zweischneidig, kann er sich doch auf den Maulkorb beziehen, den man angelegt bekommt, oder aber auf die Mündung einer Waffe. Jemand wie GONJASUFI würde sicherlich korrekterweise erklären wie beides zusammenhängt und dass man das eine eben nicht tut (die Leute mundtot machen) ohne das andere heraufzubeschwören (gezückte Waffen).
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