präsentiert von Klassik im Club, Bob Beaman Club und Harry Klein. mit: Ensemble der Münchner Philharmoniker, Streichquartett des Münchener Kammerorchesters, Yury Revich (Violine), Konstantin Ischenko (Akkordeon), Duo Gerassimez (Piano & Percussion), DJ: Dan-Thanh, VJ: Jandoon
Kartenvorverkauf: www.bobbeamanclub.com und www.harrykleinclub.de
(Einzelticket: 15 Euro, ermäßigt: 12 Euro, Kombiticket für beide Tage: 22 Euro)
Über das „CLASSICAL NEXT LEVEL“ - FESTIVAL
Klassische Musik in den Techno- und Electroclubs Harry Klein und Bob Beaman:
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet im Mai die zweite Ausgabe des Klassikfestivals
„CLASSICAL NEXT LEVEL“ statt, welches klassische Musik und zeitgenössische Kunstmusik im
zeitgemäßen Rahmen erlebbar macht. Statt im Konzertsaal wird die Musik in der entspannten und
kommunikativen Atmosphäre der Clubs aufgeführt und begeistert sowohl Clubgäste als auch
etablierte Konzertbesucher. Höhepunkte der Abende sind die Live-Auftritte herausragender Musiker.
Umrahmt werden die Liveacts von DJs, die Klassik-Platten aus der gesamten Musikgeschichte
auflegen, elegant verbunden durch raffinierte Übergänge. VJs untermalen die Musik mit Videokunst.
Präsentiert wird das Festival von „Klassik im Club“, Harry Klein und Bob Beaman. Ziel des Festivals ist es - anknüpfend an die Eventreihe „Klassik im Club“ -, ein neues Publikum für Klassik und zeitgenössische Kunstmusik zu gewinnen, indem man die traditionelle Konzertform durchbricht, eine zukunftsorientierte Konzertform schafft und die Musik an neuen Schauplätzen aufführt. Zusätzlich ermöglicht der günstige Eintrittspreis auch jungen und neuen Hörern Zugang zur Klassik und Gegenwartsmusik.
Programm am 10.05.2012, 21 Uhr, Harry Klein, Sonnenstr. 8
Live:
Ensemble der Münchner Philharmoniker (Matthias Ambrosius - Klarinette, Clement Courtin - Violine,
Philippe Mesin - Violine, Konstantin Sellheim - Viola und David Hausdorf - Violoncello) mit dem
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 von W. A. Mozart
Yury Revich (Violine) und Konstantin Ischenko (Akkordeon) spielen Gavotte aus Partita E-Dur für Violine solo von Johann Sebastian Bach, Rezitativ und Scherzo-Caprice Op. 61 für Violine solo von Fritz Kreisler, Tango Etude Nr. 3 für Violine solo, Oblivion für Violine und Akkordeon und Grand Tango für Violine und Akkordeon von Astor Piazzolla
DJ: Dan-Thanh. VJ: Jandoon (Capsolé)
(Programmänderungen vorbehalten!)
Programm am 17.05.2013, 21 Uhr, Bob Beaman Club, Gabelsbergerstr. 4
Live:
Streichquartett des Münchener Kammerorchesters (Max Peter Meis - Violine, Tae Koseki - Violine, Kelvin Hawthorne - Viola, Bridget MacRae - Violoncello) spielt "Griechische Tänze" von Nikos Skalkottas, eine Auswahl aus den "Alleged Dances" von John Adams, "Tango" von Igor Strawinsky und "Rumänische Volkstänze" von Béla Bartók
Duo Gerassimez (Klavier und Percussion) spielt "Señor Mouse" für Klavier und Vibraphon von Chick
Corea, "Asventuras" für Snare Drum solo von Alexej Gerassimez, "Paganini-Variationen" von Fazil Say und "Rebonds B" für Drums solo von Yannis Xenakis
DJ: Dan-Thanh
(Programmänderungen vorbehalten!)
Über die Münchner Philharmoniker
Die Münchner Philharmoniker haben weltweit einen festen Platz in der Spitzenklasse der
Symphonieorchester. Sie sind in der Trägerschaft der Landeshauptstadt München. Die Klangtradition des Orchesters wurde einst von dirigierenden Komponisten wie Gustav Mahler und Richard Strauss geprägt, die als Gastdirigenten mehrfach Aufführungen ihrer eigenen Werke geleitet haben. Derzeitiger Dirigent ist Maestro Lorin Maazel, ab der Spielzeit 2014 wird der russische Dirigent Valery Gergiev am Pult des Orchesters stehen.
Über das Münchener Kammerorchester
Das Münchener Kammerorchester, 1950 gegründet, versteht sich heute als modernes und flexibles
Ensemble, das sich nicht nur für ein denkbar breites Repertoire verantwortlich fühlt, sondern auch mannigfache Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen entfaltet. Rund 60 Konzerte pro Jahr führen das Orchester auf wichtige Konzertpodien in aller Welt. Mehr als 30 Uraufführungen hat das Kammerorchester zu Gehör gebracht, seit Christoph Poppen 1995 die künstlerische Leitung übernahm
und das unverwechselbare dramaturgische Profil des Klangkörpers begründete. Alexander Liebreich, der zur Spielzeit 2006/07 Poppens Nachfolge antrat, setzt auf die Erlebnisqualität und kommunikative Intensität der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen und unterstreichen das Selbstverständnis des Orchesters: Zuletzt erhielt das Münchener Kammerorchester für die Aufnahme des
Requiems von Gabriel Fauré zusammen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung
von Peter Dijkstra 2012 den renommierten Musikpreis ECHO Klassik.
Über die Solisten
Yury Revich wurde 1991 in Moskau geboren und zählt schon jetzt zu einem der expressivsten
russischen Geiger der jüngeren Generation. Mit seinen Debüts in der Carnegie Hall N.Y., Tchaikovsky Concert Hall Moscow, im Glenn Gould-Studio Toronto, Musikverein Wien und dem Théâtre Bouffes du Nord in Paris sorgte er vor wenigen Jahren auch international für Aufsehen. 2011/2012 folgten Konzerte u. a. in Amsterdam, Gstaad, Verbier, München, London, Montpellier und Singapur. Mittlerweile ist er in zahlreichen Ländern Europas, Nordamerikas, Afrikas, Asiens und im Nahen Osten ein gefragter Solist. Er spielte mit dem Russian National Orchestra unter Mikhail Pletnev, den Moskauer Solisten unter Yuri
Bashmet und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt unter Liana Issakadze sowie den Moskauer Philharmonikern unter Yuri Simonov. Künftige Solo- und Orchesterengagements führen ihn u. a. in die Tonhalle Zürich, den Wiener Musikverein, Cankarijev Dom Ljubljana, Gasteig München, ins Auditorium Nacional de Madrid, zum Montpellier Festival de Radio France etc. Als Kammermusiker musiziert er u. a. mit Liana Isakadze, Daniil Trifonov, Lily Maisky, Alissa Margulis und gründete das „Quatuor du Soleil“.
Yury Revich wurde mit dem russischen Verdienstorden „Für ausserordentliche Taten zum Ruhm des Vaterlandes“ ausgezeichnet und erhielt Stipendien der Rostropovich Stiftung, der amerikanischen Guzik Foundation und der Elizabeth Barton-Stiftung. Er spielt eine Balestrieri Violine von 1783. Seine russischer Musik gewidmete Debüt-CD erschien im September 2012 auf dem ARS Label, 2013 veröffentlicht Sony seine erste CD mit Orchester.
Konstantin Ischenko zählt zu den markantesten Virtuos Knopfakkordeon-Spiels und ist eine feste Größe in der internationalen Musikwelt. Studiert hat er an den Musikhochschulen in Freiburg, Köln und Sankt-Petersburg und absolvierte ein Aufbaustudium an Russlands Akademie für Musik „Gnessin“ in Moskau und in der Soloklasse an der Hochschule für Musik in Freiburg. Er ist erster Preisträger aller bedeutenden internationalen Wettbewerbe für Akkordeon, u. a. des berühmten Coupe Mondiale, und Gast zahlreicher Musikfestivals. Als Solist und Kammermusiker ist er weltweit gefragt und hat Auftritte mit zahlreichen Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Bayerischen Staatsoper u. a. Bei vielen internationalen Wettbewerben ist er als Jurymitglied tätig. Seit 2001 ist Konstantin Ischenko künstlerischer Leiter für das jährlich stattfindende Internationale Musik-Festival in Tscheljabinsk (Schwerpunkt Akkordeon, Kammermusik), das zusammen mit jenen von Moskau und St. Petersburg zu den renommiertesten seiner Art zählt.
Nicolai Gerassimez begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte bei Prof. Josef Anton Scherrer an der Musikhochschule Köln, bei Julia Goldstein-Manz in Hannover, bei Prof. Galina Iwanzowa an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin. Seit 2008 setzt er sein Studium an der HMT Rostock bei Prof. Matthias Kirschnereit fort. Der junge Künstler errang zahlreiche nationale und internationale Preise. Unter anderem erhielt Nicolai Gerassimez 2012 im Duo mit seinem Bruder Wassily (Violoncello) den 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und konnte damit seinen Erfolg von 2010
wiederholen. 2010 gewann er den 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie
„Klavierpartner“ und wurde darüber hinaus mit dem Erika-Claussen Sonderpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde er im gleichen Jahr beim Schleswig-Holstein Musik Festival gemeinsam mit seinem
Bruder Wassily mit einem Publikumspreis ausgezeichnet. 2009 wurde er Preisträger beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Premio Vittorio Gui" in Italien. Beim internationalen Hugo-Distler Kammermusikwett-bewerb erspielte er sich 2007 den 1. Preis. 2006 wurde ihm und seinen beiden Brüdern der Aalto Bühnenpreis verliehen. Außerdem erhielt gemeinsam mit seinem Bruder Alexej (Percussion) im selben Jahr von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern den Nordmetall-Preis für das beste Ensemble. 2004 wurde er mit dem Kulturpreis „Essens Beste” ausgezeichnet und gab im darauf folgenden Jahr sechs Klavierabende in der Konzertreihe „The Best of NRW”. 2003 bekam er zusammen mit seinem Bruder Alexej in der Besetzung Klavier und Schlagzeug den 1. Preis beim Karel-Kunc Kammermusikwettbewerb. Außerdem gewann er den Ferdinand-Trimborn-Wettbewerb NRW. 2000
war er einziger deutscher Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Ettlingen. Im selben Jahr erhielt er den 1. Preis und den Publikumspreis beim Steinway-Klavierwettbewerb in Hamburg. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann er mehrfach den 1. Preis mit Höchstpunktzahl, woraufhin er mit dem Diethard Wucher-Preis und einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet wurde. 1998 und 1999 wurde ihm beim Jugendwettbewerb des
Deutschen Tonkünstler Verbandes in Baden-Württemberg der Mozartpreis verliehen. Bereits 1998 wurde er mit dem Förderpreis der Trude Fischer-Stiftung für junge Pianisten ausgezeichnet. Solokonzerte führten Nicolai Gerassimez bereits in die renommiertesten Musikzentren Europas und den USA, so u. a.
in die Berliner Philharmonie, die Londoner Wigmore Hall, in die Hamburger Laeiszhalle und das Berliner Konzerthaus sowie zu wichtigen internationalen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Er ist ebenso Solist anerkannter Orchester, z. B. dem
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, den Essener Philharmonikern, den Berliner Symphonikern und den
Bochumer Symphonikern und arbeitet mit Dirigenten wie Kristjan Järvi und Stefan Soltesz zusammen.
Nicolai Gerassimez machte wiederholt Rundfunkaufnahmen für den WDR, SWR, BR und den NDR.
Alexej Gerassimez wurde 1987 in Essen geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavier- und zwei Jahre darauf seinen ersten Schlagzeug-Unterricht. Bereits im Alter von 13 Jahren wurde er an der Musikhochschule Köln bei Christian Roderburg Jungstudent. 2003 setzte er seine Ausbildung bei Prof. Peter Sadlo an der Musikhochschule München, sowie bei Prof. Rainer Seegers an der HFM in Berlin fort. Nach dem Abitur 2007 begann er sein Vollstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Prof. Li Biao in Berlin und wechselte dann an die Hochschule für Musik und Theater München zu Prof. Peter Sadlo. 2002 wurde er mit dem Sonderpreis des Wuppertaler Musikwettbewerbs für Schlagzeug-
Studenten aus NRW ausgezeichnet. Er erhielt 2001, 2004 und 2010 den Förderpreis der Deutschen
Stiftung Musikleben und war vier Mal 1. Bundespreisträger jeweils mit Höchstpunktzahl beim
Musikwettbewerb „Jugend musiziert“. Er erhielt 1. Preise beim Internationalen Wettbewerben „Marimba
Festival“ in Nürnberg, dem „European Union of Music Competitions for Youth“ und gewann 2010 den
Deutschen Musikwettbewerb. Außerdem ist er Preisträger des Musikwettbewerbs der „Deutsche Bahn“ und des „Bertold Hummel Wettbewerbs“. Im November 2010 gewann er den 1. Preis, den Presse-Jury Preis, den Jugend-Jury Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Tromp-Percussion Wettbewerb in Eindhoven. Er konzertierte bereits solistisch mehrfach bei verschiedenen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo er gemeinsam mit seinem Bruder Nicolai 2006 den Ensemblepreis, gestiftet von Nordmetall, zuerkannt
bekam. Außerdem wurde er 2004 mit dem Kulturpreis „Essens Beste” und 2006 mit dem Aalto-
Bühnenpreis Theater und Philharmonie Essen ausgezeichnet, sowie dem Kultur- und Publikumspreis des Musikvereins Ingolstadt. Langjährige Orchestererfahrung sammelte er im Landesjugendorchester NRW und später als Stimmführer im Bundesjugendorchester. Alexej war Stipendiat der Jürgen Ponto Stiftung, der GenRe Stiftung und der Degussa Stiftung und wird zurzeit von der Dr. Carl Dörken Stiftung, der
Jütting Stiftung und des Pe-Förderkreises unterstützt. Ende 2009 veröffentlichte der dänische Verlag „Edition Svitzer“ erstmals eine Komposition von Alexej, die bereits in den USA, Kanada, Japan, England, Dänemark, Schweden und Deutschland aufgeführt wurde. Sein Debüt als Solist gab Alexej im Alter von 14 Jahren mit dem Landesjugendorchester NRW und trat seitdem mit Orchestern wie dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Beethoven Orchester Bonn, den Bochumer Symphonikern, dem Orchester der Philharmonie Münster oder dem Folkwang Kammerorchester Essen auf. Er macht seit 1998 Rundfunkaufnahmen für den WDR, NDR, SWR, MDR, BR und gab bereits zahlreiche Solokonzerte in Europa und Japan.
www.bobbeamanclub.com
www.classicalnextlevel.com
www.harrykleinclub.de
www.klassikimclub.com
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