Wir laden herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung
„Die blaue Reiterei stürmt voran“, Wie „Der Blaue Reiter“ seine Künstler auswählte und das Beispiel von Egon Schiele. Eine Veranstaltung zum 100-jährigen Jubiläum der erste Ausstellung des „Blauen Reiter“ mit Kurzvorträgen von Annegret Hoberg, Sammlungsleiterin für den Bereich „Blauer Reiter“ und Helena Pereña, Kuratorin der Ausstellung
Dienstag, 13. Dezember | 19 Uhr | Kunstbau
Keine Anmeldung erforderlich | Eintritt in die Ausstellung: 8 € / erm. 4 €
Im Dezember 1911 eröffnete die Münchner Galerie Thannhauser die erste Ausstellung „Der Blaue Reiter“. Die Kuratorin der Sammlung des „Blauen Reiter“ im Lenbachhaus, Annegret Hoberg, erinnert an die Person und Galerie Heinrich Thannhauser und zeichnet das Zustandekommen dieser legendären ersten Ausstellung der Künstlergruppe nach. Der besondere Aspekt liegt hier auf den Auswahlkriterien des „Blauen Reiter“: wer wurde gezeigt und wer nicht? Welche Arbeiten wurden in den Almanach Der Blaue Reiter aufgenommen?
Nicht zufällig findet diese Jubiläumsveranstaltung im Begleitprogramm unserer aktuellen Ausstellung „Egon Schiele – Das unrettbare Ich“ statt, denn die Kuratorin der Ausstellung, Helena Pereña, schildert den Versuch Egon Schieles, sich der Bewegung anzunähern, seine Korrespondenz mit Franz Marc und die möglichen Gründe, warum Kandinsky und Marc die Beteiligung Schieles ablehnten. Darüber hinaus ruft Pereña ein weiteres Jubiläum ins Gedächtnis, das die Schiele-Schau feiert: Der österreichische Künstler hatte seine erste Einzelausstellung im Ausland im Februar 1912 in der Münchener Kunsthandlung Hans Goltz. Zeitgleich zeigte diese Galerie die zweite Ausstellung des „Blauen Reiter“.
KINDERPROGRAMM:
Familienschatzsuche mit Malen vor den Originalen in der Ausstellung
So sehe ich die Welt und mich selbst. Zeichnungen und Aquarelle von Egon Schiele
Samstag, 10. Dezember | 11 bis 12.30 Uhr | Kunstbau
Egon Schiele lebte vor 100 Jahren in Wien. Er war ein leidenschaftlicher Zeichner und Maler, der die Welt um sich herum ganz bewusst wahrnahm. Warum malte er so häufig sich selbst? Und immer anders? Menschen, Dinge und Räume malte er auch aus einer neuen Perspektive. Was steckt dahinter? Am Hand von Hinweisen entschlüsseln wir Bildmotive und erkunden die Mal- und Zeichentechniken in den Bildern des Künstlers. In der letzten halben Stunde entwerfen wir unsere eigenen Selbst- und Raumbilder.
Teilnahmegebühr pro Kind: 2 €. Erwachsene Begleitpersonen zahlen den ermäßigten Museumseintritt (4 €).
Bitte anmelden unter Tel.: 089/36108171 oder schatzsuche(at)kuki-muenchen.de
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