Vier Kerzen für ein Halleluja. Ein Jahresendzeitprogramm. Texte, Dias, Rock'n'Roll. Inmitten von Völlerei und Vorsatzstress, befallen von Politdepression und Privat-Schwermut und umgeben von Konsumterror, "Menschen des Jahres" - Schwachsinn und Uschiglasierung der Gesellschaft will Jess Jochimsen vor allem eins: dem Fest die Liebe zurückgeben. Im Gabenkorb befinden sich seine "Nikolausgeschichte" und das legendäre "Krippenspiel aus dem Jahre 1978", aber auch ein wehmütiger Rückblick auf 2011, aktuelle "politische Wegwerf-Lieder", notwendige Wutausbrüche, traurige Walzer und schlimme Dias von Bahnhöfen und anderen unterirdischen Sehenswürdigkeiten. Der Freiburger Autor und Kabarettist wird dem Publikum das genaue Hinschauen auf die herrschenden Zustände nicht ersparen. Doch als Entschädigung bekommt es Entspannung, Entschleunigung und einen Moment unerhörten Glücks geschenkt. So wie es sein soll, zur Jahresendzeit.
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