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Pinakothek der Moderne: Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning

Adresse:
Pinakothek der Moderne
Barerstr. 40
80333 München

Stadtplan ]

tel: 089 / 23805360
fax: 089 / 23805312
www.pinakothek-der-moderne.de ]

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Stadtplan Pinakothek der Moderne München     

Pinakothek der Moderne - Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning

Diese Veranstaltung ist leider schon vorbei!
Termin: Fr 30.03.12 bis So 15.07.12

  

Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de KooningFrauen. Die Pinakothek der Moderne widmet sich im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens dem Thema »Frauen« im Werk dreier zentraler Künstler des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning.

Die Rolle, die sie Frauen in ihrer Kunst beimessen, geht weit über einseitige Festlegungen und Klischees von Weiblichkeit hinaus. Frauen treten in den Gemälden der Künstler äußerst differenziert auf, sind von eigenständiger Bedeutung und werden immer wieder zu einem sensiblen Spiegel gesellschaftlicher und politischer Probleme und Umbrüche. Sie sind nicht lediglich Projektionsfläche männlicher Sehnsüchte und Begierden, sondern Katalysator für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie sowie der Zeitgeschichte (Picasso), sie werden zum in sich freien, unabhängigen Gegenbild (Beckmann) oder zur eigenständigen Kraft, in der künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten kulminieren (de Kooning).

Kuratorin Carla Schulz-Hoffmann: »Anders als zahlreiche, verbreitete kunsthistorische Interpretationen nahelegen, stellen Picasso, Beckmann und de Kooning freie und emanzipierte Frauen dar. Ihre Werke provozieren uns heute immer noch, obwohl pornographische Bilder Teil unserer visuellen Kultur sind. Das bedeutet meines Erachtens, dass die Bilder der drei Künstler uns auf einer tieferen Ebene ansprechen und so die Kraft der Kunst belegen.«

Leihgeber und Katalog
Die Ausstellung umfasst mit 92 Gemälden Werke aus den wichtigsten internationalen Museen wie etwa The Metropolitan Museum, The Museum of Modern Art, New York, The Art Institute of Chicago, The Saint Louis Art Museum, National Gallery of Australia, Canberra, Eremitage, St. Petersburg, Tate Gallery, London, Centre Georges Pompidou, Musée d‘Orsay, Paris, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Basel, Fondation Beyeler, Riehen sowie zahlreichen Privatsammlungen.

Parallel erscheint ein reich bebilderter interdisziplinärer Katalog in deutscher und englischer Sprache mit Beiträgen von Siri Hustvedt, Richard Shiff, Feridun Zaimoğlu, Uwe M. Schneede, Michael Köhlmeier, Elisabeth Bronfen, Doris Dörrie und Carla Schulz-Hoffmann.

Begleitprogramm
Ein umfangreiches Veranstaltungs- und Kunstvermittlungsprogramm begleitet die Ausstellung. Dabei gehen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen neue Wege: So wurden unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste neue, innovative Konzepte entwickelt. Neben Interaktionen, Gesprächen und Führungen erarbeiteten die Studenten unter Anleitung wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine APP, die den Besuch der Ausstellung auf dem iPhone und dem iPad vorbereitet und auch nach der Ausstellungslaufzeit als Informationsspeicher zur Verfügung steht. Ein Multimediaguide begleitet Besucher durch die Räume der Pinakothek der Moderne.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen kooperieren außerdem mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. In der HFF und in der Pinakothek der Moderne sowie im Programmkino des Kooperationspartners Audi in Ingolstadt beschäftigt sich eine Filmreihe mit dem Blick von Regisseurinnen und Regisseuren auf Frauen von den 1930er Jahren bis heute.

Die Ausstellung wird gefördert durch PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne und Stiftern, die nicht genannt werden wollen.

Projektpartner: Ernst von Siemens Kunststiftung, Theo Wormland Stiftung, Sparkassen Finanzgruppe, AUDI AG.


Mittwoch, 04.07.2012, 19.00 bis 21.00
Podiumsdiskussion zur Ausstellung FRAUEN
SCHÖNES WIRTSCHAFTEN:
ÜBER VERÄNDERTE ROLLENBILDER IN KULTUR UND UNTERNEHMEN
Ernst von Siemens-Auditorium
Anlässlich der Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning“ lädt Audi Art Experience in Kooperation mit der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne herzlich ein zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion:
"Schönes Wirtschaften: Über veränderte Rollenbilder in Kultur und Unternehmen"
Die Perspektive der Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning“ wird in dieser gemeinsamen Veranstaltung der Pinakothek der Moderne und der Audi Art Experience erweitert. Es geht um Rollenbilder im Wandel: Welche Einflüsse hat die Veränderung des Rollenverständnisses auf die gesellschaftliche Entwicklung? Wie reagiert die Wirtschaft auf diese Veränderungen – mit Blick auf das Konsumverhalten und Unternehmensstrukturen? Welche Herausforderungen ergeben sich aus diesen Prozessen für die Zukunft in Ausbildung und Arbeitswelt?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann
Kuratorin der Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning“
Prof. Dr. Paula-Irene Villa
Professorin an der Ludwig-Maximilians Universität München, Institut für Soziologie
Prof. Peter Wippermann
Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign, Folkwang Universität der Künste, Essen
Martina Weidinger
Fahrzeug-Projektleiterin Produktion, AUDI AG, Ingolstadt
Moderation: Philipp Schwenke
Journalist und Autor
Da nicht unbegrenzt Plätze zur Verfügung stehen, wird herzlich um Anmeldung gebeten bis zum 29. Juni 2012: audi@neumann-luz.de


DI 03.07, 19.00
Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium
Carla Schulz-Hoffmann lädt im Rahmen ihrer Abschiedsausstellung für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Martin Kušej, Indendant des Residenztheaters, und sein Ensemble zu zwei Gesprächsabenden über Frauenrollen in der Kunst und auf dem Theater ein. Mit dabei: Juliane Köhler, Eva Mattes, Elisabeth Schwarz und Andrea Wenzl.






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