von Pippo Delbono. „Ich lebe in einem korrupten, verwundeten Land, in abgrundtiefe Rohheit herabgesunken. Seit langer Zeit erstarrt dieses Land in der immer gleichen theatralischen Darstellung, bestehend aus stillschweigend hingenommenen Lügen, Machtmissbräuchen und Erpressungen.“ Unter dem Eindruck der letzten Kapitel der Berlusconi-Saga sowie des arabischen Frühlings 2011 sucht der international renommierte italienische Regisseur Pippo Delbono die Auseinandersetzung mit den Figuren der Macht, ihrem Größenwahn, ihren Strategien und den Möglichkeiten ihres Scheiterns. Sein Theater fußt auf asiatischen Körper und Schauspieltechniken, den Erfahrungen seiner Zusammenarbeit mit Pina Bausch sowie der Musik seines Violinisten Alexander Balanescu. Regie: Pippo Delbono, Bühne: Anneliese Neudecker, Kostüme: Lili Wanner, Musik: Alexander Balanescu
mit Götz Argus, Guntram Brattia, Carolin Conrad, Gunther Eckes, Shenja Lacher, Robert Niemann, Wolfram Rupperti, Marie Seiser, Jürgen Stössinger
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