PS: Und ich weine, wenn ich will Nach „Der Partyschreck“ von Blake Edwards Die Bairishe Geisha analysiert das langsame Entgleisen einer Gesellschaft. Die Vorlage liefert Blake Edwards Film „The Party“ aus dem Jahr 1968 mit Peter Sellers als „Der Partyschreck“. Keiner will das: auf einer Party der Außenseiter sein, der Exot, der die falschen Witze macht und zielsicher in jeden Fettnapf tritt.
Nicht so die Bairishe Geisha. Sie erkundet die Blamage als Alltagskatastrophe die jeden treffen kann bei gesellschaftlichen Anlässen. Man stolpert durch verbotene Türen und übt therapeutisch den Umgang mit peinlichen Entdeckungen, die man
lieber nicht gemacht hätte. Und wenn man in den Abgrund geschaut hat, kann
man dann überhaupt zur Gesellschaft zurück kehren? „PS: Und ich weine, wenn
ich will“ ist die herzliche Einladung zu einer Schamparty. Come as you are.
Die Bairishe Geisha
Judith Huber (Performerin)
Ausgebildet an der Stage School of Dance and Drama in Hamburg, lebt als freie
Schauspielerin in München. Engagements u. a. in Zürich (Schauspielhaus),
Hamburg (Kampnagel, Kammerspiele), Berlin (Barracke DT, Sophiensaele) und an
den Städtischen Bühnen Nürnberg. Mit der Produktion „sitzen in hamburg“ war sie
Preisträgerin des Impulse Festivals. Zusammen mit Marianne Kirch und Eva Löbau
ist Judith Huber die „Die Bairishe Geisha“.
Eva Löbau (Performerin)
(*1972) Schauspielerin und Konzeptentwicklerin. Schauspielausbildung am Max-
Reinhardt-Seminar Wien. Gründungsmitglied der Theatergruppe Die Bairishe
Geisha, mit der sie seit acht Jahren im Kollektiv Stücke für München konzipiert und
dort auch aufführt. Arbeitet freiberuflich als Schauspielerin. Sie spielt auf
Kampnagel und im Fleetstreet Theater in Hamburg, am Hebbel Theater am Ufer
(HAU) und in den Sophiensaelen in Berlin u.a. mit der Gruppe Lubricat. Seit 2001
kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Regisseurin Angela Richter, zuletzt 2008
mit „Jeff Koons“ von Rainald Goetz am HAU 1. Sie war Gast am Schauspiel
Hannover, Stadttheater Basel und am TiF in Dresden. Spielt in Film- und
Fernsehproduktionen, u.a.: „Der Wald vor lauter Bäumen“ von Maren Ade,
„Knallhart“ von Detlev Buck und „Hotel Very Welcome“ von Sonja Heiss. Eva Löbau
lebt in Berlin und München.
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