Fogerty war Frontmann der Rockband Creedence Clearwater Revival, die von ihm und seinem Bruder Tom Fogerty Ende der 1950er als die "Blue Velvets" gegründet und später von der Plattenfirma in "The Golliwoggs" umbenannt wurde. Zwischen 1969 und 1972 hatten Creedence Clearwater Revival neun Top-Ten-Singles wie Fortunate Son, Proud Mary und Bad Moon Rising.
Nach seiner Zeit bei Creedence Clearwater Revival begann Fogerty eine Solokarriere. 1973 erschien sein Album Blue Ridge Rangers, auf dem er alle Instrumente spielte. Die Songs waren z.T. Gospel-Songs wie "Have Thine Own Way, Lord" oder "Working On A Building". Das Album John Fogerty kam 1975 heraus, mit eher mäßigem Erfolg, auf diesem Album sind die Originalversionen von "Rockin' All Over The World" und "Almost Saturday Night" enthalten.
Die nächsten Jahre waren weniger durch musikalische Veröffentlichungen geprägt, sondern durch einen Rechtsstreit mit dem Label Fantasy Records und Saul Zaentz, die John Fogerty nicht aus dem Plattenvertrag entlassen wollten, der Knebelcharakter hatte. Dies lähmte naturgemäß die Schaffenskraft des Musikers. John Fogerty rächte sich später mit eindeutig zweideutigen Songs wie Mr. Greed und Zanz Can't Danz, der nach weiteren Rechtsstreitigkeiten schließlich in Vanz Can't Danz umbenannt werden musste.
Mitte der Achtziger Jahre gelang John Fogerty ein Comeback, das Album Centerfield mit den Hits The Old Man Down the Road und Rock and Roll Girls 1985 schaffte es in die Top Ten der Charts (Nr.1 US Album-Charts). Auch dieses Album spielte Fogerty als One Man Band. The Eye of the Zombie (1986) war weit weniger erfolgreich. 1997 erschien das Album Blue Moon Swamp und 1998 das Live-Album Premonition, das viele alte CCR Songs sowie seine größten Soloerfolge enthält.
Als Grenzgänger nahm Fogerty immer wieder Titel im Country-Sound auf, die unter anderem auf CMT liefen (z.B. Southern Streamline). 2004 wurde das Album Deja Vu (All Over Again) veröffentlicht. Das Titelstück Deja Vu (All Over Again) ist ein Lied gegen den Irakkrieg. Es enthält neben weiteren typischen Fogerty-Nummern auch ein Duett mit Mark Knopfler, dem Gitarristen der britischen Band Dire Straits.
Ende 2005 erschien das Best-Of-Album The Long Road Home, nachdem sich John Fogerty mit dem zwischenzeitlich unter neuem Management agierenden Label Fantasy nach 30 Jahren wieder geeinigt hatte. Das Album enthält einen Abriss über das Gesamtwerk von Fogerty aus der Zeit mit Creedence Clearwater Revival und seinen Soloplatten, außerdem vier Live-Aufnahmen, jedoch keine neuen Songs. Unter dem selben Titel ist im Juni 2006 eine Konzert-DVD erschienen, die im September 2005 im Wiltern Theatre in Los Angeles mitgeschnitten wurde.
Im Oktober 2007 erschien Fogertys erstes neues Studioalbum seit 3 Jahren.Es trägt den Titel Revival und wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen begeistert zur Kenntnis genommen.