das Kulturfestival aus Burkina Faso stellt sich vor. Wenn man Burkina Faso hört, denkt man wie bei vielen afrikanischen Ländern schnell an Armut, Dürre und politische Probleme. Burkina Faso hat ein ganz anderes Gesicht fernab von diesen Klischees. Dieses Gesicht zeigt sich am 4. Dezember im Import Export.
Im westafrikanischen Burkina Faso existiert ein vielfältiges kulturelles Leben, musikalisch reicht es von Hip-Hop über Pop zu traditioneller Musik. Das und vieles mehr ist auf dem Kulturfestival FESDIG, „Festival Dilembu au Gulmu“ zu finden, das sich an diesem Abend im Import Export vorstellt.
FESDIG wurde vor acht Jahren von Alfred Ouoba gegründet, der selbst aus Burkina Faso stammt und auch anwesend sein wird. Das Festival wird immer im Frühjahr in einem Dorf, rund 200 Kilometer östlich von der Hauptstadt Ouagadougou veranstaltet, und ist mit über 14.000 Besuchern ein absoluter Publikumshit. Ziel des Festivals ist es, eine Plattform für lokale Musiker, Künstler, Tänzer und Kunsthandwerker zu schaffen und somit die kulturelle Tradition zu erhalten und zu fördern. FESDIG gibt den Menschen vor Ort die Möglichkeit durch ihre Kunst und ihre Produkte ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften - mittlerweile profitieren durch diese neu geschaffenen Einkommensquellen schon über 40 umliegende Dörfer.
Der Abend, der in Kooperation mit dem Verein Xchange Perspectives stattfindet, soll zum einen das Festival vorstellen und zum anderen zeigen, dass Projekte die aus dem Engagement der Zivilgesellschaft vor Ort heraus entstehen, funktionieren und selbstbestimmte Entwicklung ermöglichen. Keine Hilfe zur Selbsthilfe sondern einfach Unterstützung bereits bestehender Projekte.
Es erwartet euch ein spannendes Programm mit traditionellem Essen, westafrikanischer Musik, einem Film über das diesjährige FESDIG sowie anschließendem Gespräch. Außerdem wird Alfred Ouoba bereits einige Festival-Projekte für das kommende Jahr vorstellen. Auf der Bühne stehen werden die Musiker Mori Doubaté mit Kora - einer westafrikanischen Harfe - und der Djembe-Spieler Famadi Sako.
Eintritt: nach eigenem Ermessen
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