8 Mile
Battle the fuck
rapstar zu werden, ist nicht einfach, nein, nein, nein. tief im ghetto an der 8 mile, der unsichtbaren grenze, die schwarz und weiß in detroit trennt, lebt das schüchternde raptalent Jimmy Smith Jr. (Eminem) mit seiner Mutter (Kim Basinger) in einem trailer. mit den sorgen und problemen der big city und deren armut konfrontiert zieht er mit seinen freunden um die blocks und jobbt tagsüber in einer fabrik.
seine nerven könnten aber weit aus besser sein, als ihn bei dem freitaglichen battle der mut verläßt und er die bühne unverrichteter dinge wieder hinabsteigt. der raum ist gefüllt von hiphop-begeisterten menschen, die auf die gegenseitigen sticheleien der kontrahenten mit großen jubel reagieren. als ausgegrenzter weißer muss er ständig sich selbst beweisen. aber jimmy boy's freunde vertrauen auf ihn und ermutigen ihn immer wieder, es beim battle noch einmal zu versuchen. damit auch gezeigt wird, daß das weibliche geschlecht nicht unbedeutend im rap-konkurrenzkampf ist, bahnt sich eine liebesromanze zwischen jimmy und einem schönen mädchen an. aber auch sie muss sich im kampf der musik- und modelszene ihren aufstieg erkämpfen. mit sex und ein paar annehmlichkeiten klappt das auch recht gut. jimmys familie ist jedoch genauso aufgespalten, wie sein verhältnis zu seinen fähigkeiten. er lebt zwar bei seiner mutter, doch deren neuer freund ist jimmy mehr als unlieb, nicht nur weil er fast ihr sohn sein könnte ist, sondern auch weil mamas neuer liebling sie nach strich und faden ausnimmt. eine besondere beziehung pflegt er dagegen zu seiner kleinen schwester, um die er sich rührend kümmert.
schlägereien sind im ghetto schon fast vorprogrmmiert und so natürlich auch in „8 Mile“. bandenkonflikte und rassentrennung sind allgegenwärtig und sieger wird sich erst derjenige nennen könnnen, der das battle gewinnt.
der film ist hauptsächlich auf superstar eminem aufgebaut, was dem streifen jedoch nicht als nachteil nachgesagt werden soll. der "kommerzfreie" rap-hero bringt seine rolle glaubwürdig rüber und der schüchterne, in sich gekehrte vorstadt junge gelingt ihm gut. ohne viel worte (läßt man das sekündliche „fuck“ und „man“ mal weg) vermittelt er dem zuschauer deutlich, dass es auch die kehrseite der rassendiskriminierung gibt und dass es einem weißen verdammt nochmal nicht leicht gemacht wird, in diesem geschäft nach oben zu kommen. der film beschreibt zum glück nicht eminems aufsstieg, sondern lediglich den erfolg eines jungen, dessen leben es ist, zu rappen. „ein battle zu gewinnen ist eines der größten und fantastististen sachen, die dir passieren können!“ meint eminem dazu. witzig, amüsant und durchaus tiefgehend wird die szenerie aufgebaut, die nicht nur als reines happy end ihren abschluß findet.
infos über den film im internet: [ 8-mile.com ]
kinostart: 02. januar 2003
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Musikfilm
länge: 111 min
Original: 8 Mile
Darsteller:
Eminem, Mekhi Phifer, Britany Murphy,
Regie:
Curtis Hanson,
Drehuch:
Scott Silver,
Drehjahr: 2002 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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besser als zunächst angenommen! war aber enttäuscht, dass sie story nur eine zwei-wochen-zeitraum umspannt. |
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ghetto superstar ohne sternchen und glimmer!
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