Anatomie
Kein goldener Schnitt
paula
(franka potente) ist eine medizinstudentin, die sich in den semesterferien
an einem seminar über anatomie beteiligen will. das alles findet in der
ehrwürdigen studentenstadt heidelberg statt. aber es geschehen seltsame
dinge auf den campus, eines der sezieropfer
ist kurz vorher noch im zug gesessen und paula beginnt nach einer erklärung
zu suchen. mit der zeit kommt sie ominösen machenschaften einer kleinen
elite von medizinern auf die spur, die den
alten burschenschaften gleich, ihre eigenen vorstellungen von den dingen
des lebens haben.
sie forschen und das ohne irgendwelche großartigen moralischen und ethischen
beschränkungen. der name der "antihippokraten" erklärt dabei einiges.
der film "war von anfang an als mainstream-popcorn-multiplexfilm"
gedacht. dies bedeutet, daß es ein deutscher beitrag zur unterhaltungsindustrie
ist. anatomie will nicht maßstäbe setzen, zum nachdenken anregen oder
gar künstlerisch sein, er will einfach 1 1/2 stunden unterhalten,
und das gelingt ihm nicht immer, aber doch in dem maße, daß es spaß macht.
die
charaktere sind eher typenhaft, die geschichte den regeln des thrillers
einigermaßen unterworfen und franka immer noch ganz nett anzusehen. insgesamt
also ein halbwegs gelungenes unerfangen des us-riesen columbia pictures,
mit ihrer deutschen niederlassung einen deutschen hollywood-film
zu produzieren
infos über den film im internet: [ www.uip.de ]
kinostart: 10. februar 2000
the geen mile
besetzung: franka potente, traugott buhre, benno führmann, anna loos,
sebastian blomberg, holger speck hahn, oliver wnuk, arndt, schwering-sohnrey,
rüdiger vogler
regie: stefan ruzowitzky
drehbuch: stefan ruzowitzky
produzent: jakob claussen, thomas wöbke, andrea willson
kamera: peter von haller, bvk
schnitt:ueli christen
deutschland 2000 genre:
thriller/horror verleih:
columbia-tristar orginaltitel:
anatomie länge:
188min. [ mehr bei imdb ]
<pg>
ich fands ganz witzig mal einen deutschen hollywood film zu sehen.
und dafür war er gar nicht schlecht. franka als eine der deutschen
kinostars ist immer schön! trotzdem nicht mehr als durchschnitt!
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na ja, da haben mir die siebtelbauern viel besser gefallen. anatomie
ist recht flach, klischee beladen und nicht besonders überraschend.
find ich nicht toll!
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