Die Asche meiner Mutter
Asche zu Asche...
1934,
zur zeit der weltwirtschaftskrise, wird frank
mccourt als sohn irischer einwanderer in brooklyn geboren. da die familie
in amerika nicht fuß fassen kann, entschließen sie sich nach
irland zurückzukehren. dort müssen sie in den slums
von limerick leben. denn franks vater findet nur selten eine arbeit, und
wenn, dann versäuft er noch am gleichen
tag seinen lohn. so wächst frank in bitterster armut auf. seine windeln
sind lumpen, er sammelt heruntergefallene kohlen von der straße
und hungert mit seinen geschwistern. das einzige, woran sie sich im leben
klammern können ist ihr starker glaube.
dennoch liebt er die fantastischen lügenmärchen seines sonst
so grenzenlos verantwortungslosen vaters, obwohl er sich geschworen hat
nie so werden zu wollen wie er. so ergreift er jede chance, die sich ihm
bietet, und am ende gelingt es ihm dortin zu kommen wo er immer hin wollte,
"wo niemand schlechte zähne hat und jeder sein eigenes klo",
nach new york, wo er geboren wurde.
"die
asche meiner mutter" ist ein drama zwischen lachen und weinen. die
schockierende armut und der existenzkampf
der familie auf der einen seite, und die menschlichkeit und der zusammenhalt,
trotz aller umstände auf der anderen. meisterregisseur alan parker
gelingt es nach der vorlage und in zusammenarbeit mit frank mccourt ein
genaues, lebendiges bild der irischen slums und des milieus mit all ihren
facetten zu zeichnen. robert carlyle glänzt als alkoholabhängiger
vater, der trotz allem ein liebenswerter mensch ist. auch emily watson
wirkt als mutter mehr als überzeugend. doch der eigentlichen stars
sind die darsteller des frank, besonders ciaran
owens, der den part des "mittleren" übernommen hat.
infos über den film im internet: [ www.uip.de ]
kinostart: 2. märz 2000
wo läuft der film? - das sagt euch die süddeutsche: [ die
asche meiner mutter ]
die asche meiner mutter
besetzung: emily watson, robert carlyle, joe breen, ciaran owens, michael
legge regie: alan
parker drehbuch:
laura johnes, alan parker nach einem roman von frank mccourt
produzent: scott rudin, david brown, alan parker
kamera: michael seresin
schnitt: gary hambling, a.c.e.
musik: john williams
usa 1999 genre: drama
verleih: uip
orginaltitel: angela's ashes
länge: 143min.
[ mehr bei imdb ]
<pg>
als großer fan von alan parker und von robert carlyle muß
ich diesen film mögen. aber auch sonst ein toller streifen,
der einem schonungslos die armut in den slums vor augen führt!
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ein schockierender und anrürender film. doch nach meinem
geschmack ist er nicht, obwohl ich zugeben muß, daß
er alles andere als ein schlechtes werk ist.
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