Erst nach langen zwölf Jahren kommt nun James Cameron mit einem Spielfilm zurück in die Kinos. Alleine vier Jahre investierte er in 'Avatar', um mit einem neuartigen Science-Fiktion-Abenteuer Maßstäbe zu setzen.
Cameron nimmt die Zuschauer auf eine Entdeckungsreise auf den Planeten Pandora mit, die Sie die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Dort leben die 'Navi', große Wesen mit blauer Haut, in perfektem Einklang mit der Natur, die Sie umgibt.
Der Film kommt schnell zur Sache - erste Hintergrundinformationen liefert eine Stimme aus dem Off. Sully ist ein harter, desillusionierter Ex-Marine im Jahre 2154, der fast jeglichen Lebenswillen durch einen Einsatz verloren hat. Da sein Bruder, ein Wissenschaftler, unerwartet gestorben ist, soll er dessen Posten im Avatar-Programm von Dr. Grace Augustine auf dem Planeten Pandora übernehmen. Da er die gleichen Gene hat, kann er dessen Avatar, ein kostspielig entwickeltes Wesen mit dem Erscheinungsbild eines Navi, aber dem Geist eines Menschen, problemlos übernehmen. Mit diesem Avatar ist es möglich sich auf dem für Menschen lebensfeindlichen Planeten aufzuhalten. Naiv wie ein Kind betritt Sulley diese neue Welt, die für ihn ein wahres Wunderland ist. Doch hinter den Kulissen wird er zum Spielball verschiedener Interessen. Dem Idealismus von Dr. Grace Augustine, die sich für eine behutsame Entwicklung und einen vorsichtigen Umgang mit der Kultur der 'Navi' einsetzt, steht die Geldgier des Industriellen Selfridge und der Pragmatismus des sturen Colonel Quaritch gegenüber, die ebenfalls Sulley benutzen wollen, um Pandora profitbringend ausbeuten zu können.
Die Story ist also recht einfach: Gut und Böse mit klar verteilten Rollen. Doch die langsame Öffnung und der wachsende Respekt des Jake Sulley für die fremde Kultur der 'Navi' lässt den Zuschauer behutsam in die farbige und bildgewaltige fremde Welt abtauchen. Voller fantasiereicher Details präsentiert sich die Fauna und Flora des Planeten Pandora, so dass in Sachen Animationstechnik auch hier wieder Maßstäbe gesetzt werden. Die Vertreibung aus dem Paradies durch die zunehmende Zerstörung des Lebensraums der 'Navi' gipfelt in der finalen Konfrontation zwischen der hochgerüsteten Armee und den mit Pfeil und Bogen bewaffneten Ureinwohnern. Und hier zeigt James Cameron wieder, dass er einer der besten Action-Regisseure ist, die Hollywood zu bieten hat. Sicherlich ist nicht jede Szene und jedes Detail des 150min Film perfekt, aber Cameron verschiebt die Grenzen des technisch Machbaren gekonnt um ein großes Stück.
dabei wurden zuletzt folgende kommentare abgegeben:
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sophi-theodor -gerlinde gudhru
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ich finde den film sehr gut.dieser film zeigt sehr viel warheit was die menschheit noch nicht weis . das alles wurde sehr echt dargestellt eig mag ich ja kein action filme aber der ist der warnsinn also guckt ihn euch an viel spas !!!!!!!=)
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datum:
17.02.2010 15:59
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Piper
kommentar:
Dank guter Schauspieler und für die überwältigende 3D Technik noch eine 3, die Handlung verdient eigentlich weitaus weniger Sterne