Für jüngere sind Sie schon Geschichte, aber alle über vierzig können sich noch gut erinnern, wie die Baader-Meinhof-Gruppe einst Deutschland in Angst und Schrecken versetzte und die Politiker in Atem hielt. Anfangs wollten Sie noch die Welt verbessern, doch ihr Kampf gegen denVietnamkrieg, die imperialistische Gesellschaft und die Industrie wurde immer brutaler. Schließlich war Ihnen jedes Mittel recht: Diebstahl, Überfälle, Entführung, Bombenanschläge und Mord.
Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), die ehemalige Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und die Pastorentochter Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) wurden zu den meistgesuchten Verbrechern Deutschlands.
Für seine Produktion, die nahe am gleichnamigen Bestseller und RAF-Standardwerk von Stefan Aust bleibt, hat Bernd Eichinger Uli Edel als Regisseur eingesetzt, der die Anfänge der Bewegung als 68er quasi selbst miterlebt hat. Detailgetreu und chronologisch gibt er die Ereignisse vom Anschlag auf ein Kaufhaus in Frankfurt bis zur Ermordung Hanns-Martin Schleyers wieder. Doch daneben liefert er auch auch ein packendes Psychogramm der Täter und eine recht ideologiefreie und gnadenlos realistische Sicht auf ihre Taten. Auch dank der großartigen Darsteller ist Edel und Eichinger hier sicher das filmische Standardwerk über die RAF gelungen
Infos über den Film & Trailer im Internet: [ bmk.film.de ]
Kinostart: 25. September 2008
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Nicht nur die Darstellung der Ereignisse auch die Darsteller sind absolut glaubhaft und einfach großartig! Ein Muss!
Ein absolut realistisch gemachter Film über die Jahre des RAF-Terrors in Deutschland! Unbedingt sehenswert!
dabei wurden zuletzt folgende kommentare abgegeben:
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Hr. Lehmann
kommentar:
Einfach nur kommerziell. Schade hatte mir mehr davon versprochen.
Es fehlen Zusammenhänge, Charaktere wurden anderes, als im Aust dargestellt und tatsächliche geschichtliche Aufklärung fehlt.
Wer den Aust verfilmt, hätte sich mindestens, eben solang, wie Aust selbst, mit der RAF-Problematik auseinandersetzen sollen.
Daher wirkt der Film auf mich oberflächlich und realitätsfern - ein Politporno eben.