Es ist der 9. Juni 2006. Ganz Deutschland freut sich auf den Abend. Auf das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Doch Achims Karten für das Spiel Deutschland gegen Costa Rica verfallen. Der schneidige Unternehmensberater (Jan Josef Liefers) kurvt mit seinem Mountainbike durchs Alpenvorland. Das Tempo zu hoch, die Strecke zu kurvenreich, schon rammt er den Wandersmann Willi (Stefan Kurt). Unfallzeuge Sven (Justus von Dohnanyi) lädt die Versehrten in seine Almhütte ein. Als Sven dann durch ein Missgeschick zu Tode kommt, beschließen die frisch gebackenen Kumpels Achim und Willi, den guten Sven dort zu beerdigen, wo er am liebsten war, eben am Filmtitel gebenden Ellenbogen von Sylt.
Ein Roadmovie von den Alpen bis zur nördlichsten Insel Deutschlands, mit einer Leiche im Gepäck, und das auch noch während der Fußball-WM, ein solches Konstrukt birgt Stoff für ein paar wirklich gelungene Witze - und manchen makaberen Kalauer. Dabei ist Schauspieler Dohnanyi in seinem Regiedebüt immer dann gut, wenn er leise und präzise eine Stimmung schildern kann. Die lauten, albernen Gags, die er aus unerfindlichen Gründen eingebaut hat, liegen ihm nämlich gar nicht sehr.