Chinese zum Mitnehmen
Da fliegt die Kuh!
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Roberto (Argentiniens Superstar Ricardo Darin), Schnauzerträger, Anfang Fünfzig, betreibt in Buenos Aires ein kleines Eisenwarengeschäft. Er lebt allein und verbittert in der Wohnung seiner verstorbenen Eltern. Warum, das wird wie so Vieles in diesem warmherzigen Film erst behutsam enthüllt. Eines Tages begegnet er dem jungen Chinesen Jun (Ignacio Huang), der sich, kein Wort Spanisch sprechend, als Fremdkörper durch die Stadt bewegt. Roberto hilft Jun, und natürlich ist dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Einer sehr skurrilen ebenfalls.
Der Autor und Regisseur Sebastián Borenzstein erzählt in seinem unprätentiösen kleinen Meisterwerk anhand prägnanter Situationen die Geschichte von zwei einsamen Männern, denen es trotz immenser kultureller Unterschiede und größter sprachlicher Hürden gelingt, Freunde zu werden. Trockener Humor wechselt sich ab mit sanft melancholischen Szenen – das erinnert deutlich an Aki Kaurismäkis Filme. Besonders wird 'Chinese zum Mitnehmen' durch überraschende Szenen wie jene mit der fliegenden Kuh, die anfangs noch zusammenhanglos erscheinen. Schön ist auch die Idee, den Chinesen nicht zu untertiteln. Was Jun so ausdrucksvoll und gestenreich zu sagen hat, versteht man eben einfach nicht. Roberto nähert sich ihm dennoch an – und der Zuschauer auch.
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 93 min
Original: Un cuento chino
Darsteller:
Ricardo Darin, Ignacio Huang, Muriel Santa Ana,
Regie:
Sebastian Borensztein,
Drehuch:
Sebastian Borensztein,
Drehjahr: 2011 FSK: 12
Starttermin: 05.01.2012 [ Offizielle Website ]
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