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Das Leben, das ich immer wollte

Schauspielerei

Das Leben, das ich immer wollte, Kino, Kinoprogramm, München Bei den Dreharbeiten zu einem Kostümschinken lernen sie sich kennen: der arrivierte, immer sehr unterkühlt wirkende Kinostar Stefano (Luigi Lo Cascio) und die bislang völlig erfolglose Schauspielerin Laura (Sandra Ceccarelli). Sofort ist eine Anziehung spürbar, und schon während der ersten Kostüm- und Leseproben werfen sich die beiden tiefe Blicke zu. Doch die Männer am Set umschwirren die blonde Schönheit wie die berühmten Motten das Licht, und Popularität hin, Professionalität her, der eifersüchtige Stefano macht seiner Laura bald in jeder drehfreien Minute eine Szene.
Eigentlich hat der italienische Regisseur Giuseppe Piccioni ('Licht meiner Augen') mit 'Das Leben, das ich immer wollte' nicht nur einen Film gedreht, sondern drei. Eine Liebesgeschichte zweier eigensinniger Künstler, die sich und anderen lieber Schmerzen zufügen als auch nur einen Zentimeter nachzugeben. Einen verschwenderisch üppig ausgestatteten Kostümfilm. Und einen fast schon dokumentarisch anmutenden Blick auf die Gepflogenheiten, Tricks und Macken der Filmbranche.

Das Leben, das ich immer wollte, Kino, Kinoprogramm, München Dass sich Piccioni von François Truffauts Film-im-Film-Klassiker 'Eine amerikanische Nacht' inspirieren ließ, ist nicht zu übersehen. Doch in Piccionis Variation des Themas steht nicht der Regisseur als Dompteur einer Herde Exzentriker im Mittelpunkt. 'Das Leben, das ich immer wollte' konzentriert sich derart ausschließlich auf seine Protagonisten, dass alle Nebenrollen zu reinen Stichwortgebern reduziert werden. Das funktioniert gut, solange die Beziehung des ungleichen Paares nicht gefestigt ist. Dann allerdings erscheinen die inflationär eingesetzten Großaufnahmen mitunter etwas einfallslos.
Äußerst elegant und innovativ kontrastiert Piccioni insgesamt Film und Realität: Die Szene, in der Laura und Stefano eine sehr intime Liebesszene spielen müssen, nachdem sie sich am Abend vorher gerade getrennt haben, gehört zu den pointiertesten und zugleich feinfühligsten des Films.

Kinostart: 26. Oktober 2006

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Ein sehr schöner Film, der viele Facetten und interessante Einblicke in die Filmbranche gewährt! Mir gefällt das sehr!

sys-co sagt: e-bert sagt:

Das der Film gut ist steht außer Frage, aber man muss sich schon ein bisschen an die langatmige Darstellung und die vielen Close-Ups gewöhnen!

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genre: Drama, Liebesfilm länge: 131 min Original: La vita che vorrei Darsteller: Fabio Camilli, Luigi Lo Cascio, Sandra Ceccarelli, Das Leben, das ich immer wollte Regie: Giuseppe Piccioni, Das Leben, das ich immer wollte Drehuch: Giuseppe Piccioni, Liana Ferri, Gualtiero Rosella, Drehjahr: 2004 FSK: oA Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Das Leben, das ich immer wollte im kinoprogramm ]

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