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Das wilde Leben

Das Leben der Uschi Obermaier

Das wilde Leben, Kino, Kinoprogramm, München Was hat die Uschi nur, was alle anderen nicht hatten? Gut sah sie aus, und eine schöne Frau ist sie auch noch heute, die Uschi aus München-Sendling. Mit dem Rainer hat sie was gehabt, mit dem Mick und dem Jimi. Mit dem Keith war das schon fast was 'Festes', und mit dem Bockhorn sowieso. Der nimmt das Fotomodell in seinem Campingbus mit auf eine Weltreise, und so schaukeln der Dieter und die Uschi dann durch Indien, Afghanistan, Pakistan, Kalifornien und Mexiko. Dort endet Dieter Bockhorns Leben auf der Windschutzscheibe eines entgegenkommenden LKWs, und das durchwachsene Kinodebüt von Regisseur Achim Bornhak ebenfalls. Man merkt 'Das wilde Leben' in jeder Minute an, dass Bornhak mit diesem Film ganz viel wollte: Die sagenumwobene Ära der Kommune 1 für die Leinwand reanimieren. Die Zeit bebildern, in der die Stones noch keine Altherrenkapelle sondern eine Band junger, zorniger Männer waren, die der Studentenrevolte den Soundtrack lieferten. Jene Zeit, in der eine wie die Uschi aus Sendling auf verschlungenen Lebenspfaden zu 'der Obermeier' werden konnte...

Das wilde Leben, Kino, Kinoprogramm, München Doch die biedere Inszenierung hat so gar nichts mit dem Filmtitel zu tun: Brav buchstabiert Bornhak Obermeiers Vita nach, und die Dramaturgie stolpert sich von einem Liebhaber zum nächsten. Natalia Avelon müht sich als Uschi-Double redlich, ihrer Figur einen Hauch von Tiefgang zu verleihen. Vergeblich. Das liegt aber nicht an der Darstellerin, sondern an der Regie. Bornhak lässt seine Hauptdarstellerin ihre Rolle mehr verkörpern als spielen. Aber auf Dauer wird das wohl sinnlich gedachte Abfilmen von Avelons bloßem Oberkörper schon etwas langweilig. Auch das Drehbuch schwächelt arg. Möglichst viele prominente Gesichter zum Wiedererkennen aneinanderreihen - das reicht nicht als Inhalt für einen Spielfilm. Charaktere gibt's nicht, dafür viele Karikaturen. Und die Uschi eben. Nur taugt deren Jugend in den Betten diverser Kommunarden, Rockstars und Kiezgrößen nicht zur Filmfigur. Da fehlen Konflikte und Brechungen, kurzum einfach Tiefe. Frau Obermeier hat einen bemerkenswerten Kreis an Herrenbekanntschaften. Das ist schön für sie und spannend genug für einen Zeitschriftenartikel. Für einen Film, der mehr zu sein versucht als ein Video aus dem letzten Urlaub, reicht das aber nicht aus.

Kinostart: 01. Februar 2007

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Schade, ich hätte mehr Tiefgang und Revolution erwartet! Leider ist der Film nur eine schwache Biografie mit wenig Hintergründen.

sys-co sagt: e-bert sagt:

Aus diesem Stoff hätte man mehr machen müssen! Doch trotzdem bietet der Film einen interessanten Einblick in das Kommunenleben!

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genre: Biografie länge: 114 min Original: Das wilde Leben Darsteller: Matthias Schweighöfer, David Scheller, Natalie Avelon, Das wilde Leben Regie: Achim Bornhak, Das wilde Leben Drehuch: Dagmar Benke, Olaf Krämer, Achim Bornhak, Drehjahr: 2006 FSK: 12 Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Das wilde Leben im kinoprogramm ]

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