Der kleine Scheißer
Rache als Kleinkind
Eins vorweg: ganz so schlimm wie der deutsche Titel ist der Film nicht! Die insgesamt sogar recht muntere französische Komödie unterhält zwar mit einer großen Packung Brachialhumor, ist aber ansehnlich inszeniert und vor allem von den Hauptdarstellern Thierry Lhermitte und Ophélie Winter solide gespielt. Der französische Titel „Mauvais esprit“, was so viel heißt wie „Böser Geist“, gibt allerdings auch wenig Information zur Handlung.
Vincent Porel (Lhermitte) und seine Frau (Winter) erwarten ihr erstes Kind. Das erblickt ausgerechnet in dem Augenblick das gleißende Licht des Kreißsaals, als Porels erbittertster beruflicher Widersacher aus dem Leben scheidet – und ausgerechnet als Porels Sohn wiedergeboren wird. Dieser „kleine Scheißer“ entschließt sich nun dazu, seinen Eltern das Leben so schwer wie möglich zu machen: Breichen spucken, keine Nacht schlafen, und auch ansonsten ist der Nachwuchs wenig possierlich. Vater und Mutter befinden sich permanent am Rande des Nervenzusammenbruchs...
Junge Eltern mögen sich vielleicht noch amüsieren über die Ideen von Regisseur Patrick Alessandrin zum Themenbereich Schlafentzug. Letztlich waren aber Spielfilme wie „Guck mal, wer da spricht“, in denen Kleinkinder aus dem Off Kommentare über die Erwachsenenwelt abgeben, schon immer nur begrenzt komisch. Wer’s aber lustig findet, wenn Kinderkacke fliegt, wird diesen „kleinen Scheißer“ lieben.
kinostart: 20. januar 2005
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 90 min
Original: Mauvais esprit
Darsteller:
Thierry Lhermitte, Ophélie Winter, Maria Pacôme,
Regie:
Patrick Alessandrin,
Drehuch:
Patrick Alessandrin,
Drehjahr: 2003 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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Die Schauspieler und der Darsteller des Kleinen sind recht ansehnlich, aber der Film ist leider nur unterer Durchschnitt!
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Solche Filme waren noch nie komisch! Dieser ist zwar etwas besser als üblich, aber eben noch lange nicht gut!
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