Der Tiger und der Schnee
Ein Clown im Irak
Der kauzige Dichter Attilo (Robert Benigni), der alle mit seiner charmanten Tolpatschigkeit und seinem gekonntem Wortwitz verzückt, ist bis über beide Ohre in schöne Vittoria (Benignis Frau Nicoletta Braschi) verliebt. Doch die Angebetete möchte nichts von dem Verehrer wissen. Als Attilo erfährt, das Vittoria auf einer Recherchereise in den Irak schwer verletzt wurde, macht er sich sogleich auf den Weg nach Bagdad. Von Bombenhagel unbeeindruckt kämpft er dort mit Hingabe und Liebe um das Leben seiner großen Liebe...
Wie schon mit seinem Sensationserfolg von 'Das Leben ist schön' gelingt Benigni auch über den aktuelle Irak-Krieg ein pointenreiche Fabel, die voller Poesie ist und zu Tränen rührt. Der Film ist außergewöhnlich im Umgang mit der Geschichte. Indem er den den Krieg als mehr oder wenig nebensächlichen Schauplatz für seine Liebesgeschichte verwendet, auf dem sich ein hilfloser Clown durchschlägt, gelingt es Bengini wieder die Absurdität und gleichzeitig den Schrecken von Gewalt darzustellen. Ein besonderer Film nicht nur für Freunde des poetischen Kinos.
infos über den film & trailer im internet: [ letigreetlaneige-lefilm.com ]
kinostart: 30. März 2006
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Tragikomödie
länge: 114 min
Original: La tigre e la neve
Darsteller:
Roberto Benigni, Jean Reno, Nicoletta Braschi,
Regie:
Roberto Benigni,
Drehuch:
Roberto Benigni,
Drehjahr: 2005 FSK: 6
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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Roberto Bengini ist einfach ein genialer Filmkünstler, dem die schwierigsten Gratwanderungen gelingen! Super!
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Die Geschichte ist mir zwar etwas zu schnulzig, dennoch muss ich sagen der Film ist genial und außergewöhnlich!
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