Die Entbehrlichen
Untergang einer Mittelschichtsfamilie
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Die Familie ist kein Hort der Idylle mehr, sondern ein Schmerzensort biblischen Ausmaßes. Andreas Arnstedt, der als Schauspieler bei 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' zu sehen war, bevor er hinter die Kamera wechselte, hatte von der heilen Welt der RTL-Soap offensichtlich die Nase voll. Sein großartig gespieltes Regiedebüt 'Die Entbehrlichen' ist meilenweit von dem sanft einlullenden Vorabendgeplätscher entfernt.
Radikal und gleichzeitig voller Wärme und Mitgefühl für seine Figuren beobachtet Arnstedt den Untergang einer Mittelschichtsfamilie. Erst verliert der Vater (André Hennicke) die Arbeit, dann ergibt er sich dem Suff und misshandelt die Mutter (Steffi Kühnert). Der Sohn (Oskar Bökelmann) rutscht in der Schule immer rasanter ab, und schließlich versteckt er wochenlang die Leiche des Vaters, um nicht ins Heim gesteckt zu werden. Die Kamera schaut zu, wie drei Menschen allmählich aus der sozialen Brauchbarkeit herausfallen und im Bodensatz der Gesellschaft landen. Keine leichte Kost, aber ein Ereignis.
Infos über den Film & Trailer im Internet: [ die-entbehrlichen.de/ ]
Kinostart: 30. September 2010
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Ein schonungsloser Film, der bewegt!
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Harte Sache, aber doch etwas zu irreal!
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama
länge: 105 min
Original: Die Entbehrlichen
Darsteller:
Oskar Bökelmann, Mathieu Carrière, Kathi Hahn,
Regie:
Andreas Arnstedt,
Drehuch:
Andreas Arnstedt,
Drehjahr: 2009 FSK: 12
Starttermin: 30.09.2010 [ Offizielle Website ]
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