Die Piraten
Ein Haufen merkwürdiger Typen
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Der Piratenkapitän ist nicht der cleverste Vertreter seines Berufsstandes. Der erfolgreichste schon gar nicht. Trotzdem will er 'Pirat des Jahres' werden, koste es, was es wolle. Der neue Animationsfilm aus dem Hause Aardman in Bristol ist ebenso hinreißend liebenswert wie die Vorgänger-Produktionen 'Chicken Run - Hennen rennen' oder die 'Wallace & Gromit'-, 'Shaun das Schaf'- oder 'Timmy das Schäfchen'-Folgen. Die kleine Firma bleibt sich auch diesmal treu und bestreitet die 90 Minuten Film im traditionellen Stop-Motion-Verfahren, das heißt sämtliche Bewegungen der Knetmännchen, -tiere und -schiffe werden in Tausenden von Einstellungen aufgenommen.
Das dauert natürlich. Doch die Mühe hat sich gelohnt: 'Die Piraten' ist ein herrlicher, phantasievoll gestalteter Spaß für Jung und Alt. Der bissige Humor mit seinen aktuellen Anspielungen amüsiert die älteren Semester, Kinder haben Spaß an den temporeichen Slapstickszenen. Die skurrilen Einfälle rund um die Wahl zum Super-Piraten und die böse, Freibeuter-hassende Königin Viktoria und den trotteligen Forscher Charles Darwin sind einfach köstlich. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, auch den Nebenfiguren wurde eine glaubwürdige Biografie zugestanden. Diese Knetfiguren sind so richtig aus dem Seeräuber-Leben gegriffen. Absolut großartig, pointiert und komisch ist vor allem Hugh Grant, der in der englischen Originalfassung den Part des glücklosen Piratenkapitäns spricht.
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Animation
länge: 88 min
Original: The Pirates! Band of Misfits
Darsteller:
Regie:
Peter Lord, Jeff Newitt,
Drehuch:
Gideon Defoe,
Drehjahr: 2012 FSK: oA
Starttermin: 29.03.2012 [ Offizielle Website ]
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