Doppelmord
Auf der Flucht läßt grüssen
libby
(ashley judd) ist glücklich verheiratet. auf einem kleinen
gemeinsamen segeltörn findet sich nachts ihren mann nick (bruce
greenwood) ermordet an deck. als sie dort mit der tatwaffe steht
kommt die küstenwache und greift sie auf. sie wird sofort verdächtigt
und zu sechs jahren gefängnis verurteilt. hinter gittern kann
sie aber herausfinden, daß ihr mann gar nicht tot ist, sondern
sich mit ihrer besten freundin angie (annabeth gish) herumtreibt.
nun ist ein kuriosum der amerikanischen rechtsprechung wichtig:
das gesetz der "double jeopardy"
besagt, das man für ein verbrechen nur einmal verurteilt werden
kann. eigentlich logisch führt aber zu folgendem: libby willnick
unbedigt umbringen, da sie die strafe dafür ja auch sowieso
schon abgebüßt hat! sie engagiert travis lehman (tommy
lee johnes), um ihren betrügerischen ehemann aufzuspüren.
alles
in allem dürfte einem das bekannt vorkommen, stichwort: "auf
der flucht". leider ist der abklatsch ungleich uninspirierter
und billiger. voll von logischen brüchen, kann selbst eine
noch so gut gemeinte story nicht bestehen. über den abgekupferten
und konvetionellen plot ragt nur die gute schaupielerische leistung
von ashley judd heraus. der rest ist gänzlich anspruchsloses
kino.
kinostart: 27. april 2000
doppelmord
besetzung: ashley judd, tommy lee jones, bruce greenwood, anabeth gish...
regie: bruce beresford
drehbuch: david weisberg, douglas cook
produzent: leonard goldberg, richard luke rothschild
kamera: peter james
schnitt: mark warner
musik: normand corbeil
usa 1999
genre: thriller/drama
verleih: uip
orginaltitel: double jeopardy
länge: 105min.
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<pg>
schwachsinn! ein so blödes remake hat ein film wie "auf
der flucht" nicht verdient!
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er hinkt weit hinter seinem vorbild hinterher! solche filme sollte
man nicht machen. doch fand ich es ganz gut das in amerika bavaria-yachten
gesegelt werden!
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