Fickende Fische
Wenn Fische die Liebe entdecken
Der sechzehnjährige Jan (Tino Mewes) ist ein ganz normaler Junge: Er geht
gerne tauchen, liebt
Fische und verhält sich pubertätsgerecht verklemmt, wenn es um Mädchen geht.
Als ihn die
gleichaltrige Nina (Sophie Rogall) mit ihren Inlineskates auf der Straße
umfährt, scheint alles wie ein
gewöhnlicher Unfall abzulaufen ? bis er den Sanitätern des Rettungswagens,
die seine Kopfwunde
bepflastern, etwas zuflüstert und die daraufhin besorgte Mienen aufsetzen.
Jan und Nina kommen sich näher, und der schüchterne Junge fühlt sich von dem
lebenslustigen und
schlagfertigen Mädchen magisch angezogen. Doch als die beiden zum ersten Mal
in Jans Bett
landen, wird ihm plötzlich klar, welche Gefahr er für seine Freundin
darstellt, und wirft Nina
kommentarlos aus der Wohnung.
Die Regisseurin Almut Getto, die auch das Drehbuch zu "Fickende Fische"
verfasst hat, hält mit ihrer
frischen und poetischen Erzählweise gekonnt die Balance zwischen
Adoleszenz-Drama,
Teenager-Liebesgeschichte und ernsthaftem Beitrag zum Thema Aids. Das
funktioniert, vor allem
der beiden exzellenten, bislang noch gänzlich unbekannten Hauptdarsteller
wegen, die mit einer
schier unglaublichen Präsenz und Intensität vor der Kamera agieren.
Jans Krankheit ist nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, das Hauptthema
des Films, es verleiht
der einfühlsam erzählten und sehr genau beobachteten Love Story aber die
nötige Tiefenschärfe.
Im Mittelpunkt stehen vielmehr die vollkommen unterschiedlichen Charaktere
Jan und Nina und
deren zarte Annäherung. Ein ganz normaler Film über die erste große Liebe
also ? wären da nicht
die vielen Tabletten, die Jan jeden morgen schlucken muß.
kinostart: 15. august 2002
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama
länge: 103 min
Original: Fickende Fische
Darsteller:
Tino Mewes, Sophie Rogall, Annette Uhlen,
Regie:
Almut Getto,
Drehuch:
Almut Getto,
Drehjahr: 2001 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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gute schauspieler, eine mitreißende handlung und szenen mit aha-effekt!
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kein geschnulze, kein geheule, aber ein meer von gefühlswelten.
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