Die Lage ist ernst. Sparta will gegen den übermächtigen Perserkönig Xerxes in den Krieg ziehen. Allein die Soldaten fehlen. Anführer Leonidas marschiert schließlich mit einer Truppe von 13 Männern aufs Schlachtfeld. Mehr Inhalt bietet 'Meine Frau, die Spartaner und ich' nicht. Deftige Persiflagen müssen nicht die Weltformel finden. Dieser Plot erweist sich aber sogar für eine Parodie als zu dünn. So bemerkt man häufig das verzweifelte Bemühen der Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer, aus einem Nichts an Handlung noch ein paar leidliche Gags zu walken. Das gelang den beiden in ihren früheren Filmen 'Date Movie' oder 'Fantastic Movie' recht gut. Doch anscheinend lagen ihnen die einschlägigen Teeniekomödien, Horrorfilme und Fantasystreifen näher am Herzen.
Mit dem Historienschinken '300' und anderen Sandalenfilmen, die als Folie für die meisten Scherzchen in 'Meine Frau, die Spartaner und ich' dienten, konnten Friedberg und Seltzer offensichtlich zu wenig anfangen, um ihre Pointen griffig werden zu lassen. Wenn die Spartaner zu den Klängen von Gloria Gaynors 'I Will Survive' im Wechselschritt zum Kampf hüpfen oder in den Gefechtspausen einen 'Vanilla Blended' an der Kaffeetheke schlürfen, erreicht der Film manchmal die Gagtrefferquote seiner Vorgänger. Der Rest ist ein uninspiriertes Aneinanderreihen fäkalhumoriger Rohrkrepierer.