Gods And Monsters
Papa Frankenstein
das
ende ist verbürgt: am 29. mai 1957 fand man die leiche des regisseurs
james whale im swimmingpool seines hauses. ein bis heute mysteriöser
tod, denn whale hatte angst vor wasser und konnte nicht schwimmen.
dies gehört zu den wenigen privaten details, die über das leben
whales bekannt sind. neben seinen "frankenstein"-filmen, mit denen
er in den dreißiger jahren die welle des romantischen
horrorkinos einläutete, war der kapriziöse filmemacher vor
allem berüchtigt für seine im prüden hollywood offen ausgelebte
homosexualität. regisseur bill condon hat auch das skript zu seiner
hintergründigen charakterstudie "gods and monsters" verfaßt – und
völlig zu recht vor zwei Jahren dafür den oscar für das beste drehbuch
eingeheimst. condons rein fiktive kleine melancholische geschichte
spielt 1957, in den letzten wochen vor whales freitod.
der
regisseur, ein alter, gediegener herr und seine haushälterin hanna
leben in einer eigentümlichen symbiose. ihre beschauliche ruhe und
eintracht wird empfindlich gestört, als der anfangs recht dümmlich-naive
gärtner clayton (brendan fraser) zum ersten mal die hecken des regie-altmeisters
stutzt: whales ist begeistert von dem adonis im muskelhemd und macht
dem jungen mann immer wieder heftige avancen. die wehrt clayton
empört ab. doch langsam entwickelt sich zwischen den beiden völlig
unterschiedlichen männern eine zarte freundschaft, die über den
tod hinausgehen wird. condons überragendes kammerspiel ist ein psychologisches
drama, mit allen damit verbundenen schwächen (extreme dialoglastigkeit)
und stärken (exzellente darsteller, die einen den handlungsarmen
plot völlig vergessen lassen). vor allem dem distinguierten britischen
bühnenschauspieler ian mckellen ("richard III.") scheint die rolle
des whale geradezu zu leben.
infos über den film im internet: [ www.godsandmonsters.net ]
kinostart: 25. mai 2000
wo läuft der film? - das sagt euch die süddeutsche: [
gods
and monsters ]
gods and monsters
besetzung: ian mckellen, brendan kleyla, kent geroge, brendan fraser,
lynn redgrave, lolita davidovich, david dukes...
regie: bill condon
drehbuch: bill condon nach einem roman von christoüher brahm
produzent: clive
barker kamera:
stephen m. katz
schnitt: virgina katz
musik: shwan holden
usa 1998 genre:
komödie/musical
verleih: arthaus
orginaltitel: gods and monsters
länge: 105min.
[ mehr bei imdb ]
<ug/mm>
tolle story, zurecht mit dem oscar ausgezeichnet wurde!
brendan fraser find ich eh genial, doch hier stimmt alles.
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ich fand das alles etwas langatmig. auch wenn die story
gut durchdacht ist, der film hat seine längen.
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