Hannibal/h1>
Having an old friend for dinner<
vor
sieben jahren trieb der menschenfressende serienkiller dr. hannibal lecter (sir
anthony hopkins) das letzte mal auf der leinwand sein unwesen. doch der sensationelle
film "das schweigen der lämmer" der in sachen thriller völlig
neue maßstäbe setzte, war bereits der zweite teil der lecter-story,
nach dem film man "man hunter" von 1986, in dem noch brian cox die rolle
des hannibal übernahm. nur durch einige extradollar ließ sich diesmal
sir hopkins überzeugen wiederrum die hauptrolle zu übernehmen, denn
das drehbuch ist weitaus blutrünstiger geraten: mason verger (kaum zu erkennen:
gary oldman), millionen erbe und völlig entstelltes opfer hannibals, hat
nur eines im sinn: rache! doch auch die fbi-agentin clarice starling (julianne
moore) ist dem mörder erneut auf der spur, als sie von ihm persönlich
einen brief erhält. verger will sie als köder einsetzen, da sie die
einzige ist, die jemals persönlich mit ihm in kontakt stand. es beginnt ein
blutiges katz und maus spiel, an dem sich auch ein italienischer inspektor beteiligt,
der die 3 millionen dollar belohnung alleine abkassieren will, und sich so in
höchste gefahr begibt.
gewiss
ist es ein risiko nach einem granidosen thriller noch einen teil nachzulegen.
ridley scott ist es eingegangen und es ist ihm nicht hundertprozentig gelungen.
die story ist einfach nicht halb so genial aufgebaut wie im vorhergehenden teil,
und er versucht sich mit mehr blutvergiessen aus
der affäre zu ziehen. gut gelungen ist die spannende szenerie in florenz,
die dem film den passenden rahmen gibt. und sir anthony hopkins ist, wie wäre
es anders zu erwarten, die eigentliche tragende säule des werkes. seine schauspielkunst
ist derart überzeugend, dass dem zuschauer schon bei seinem blossen blick
in die kamera der atem stockt. julian moore, die gewiss eine würdiger ersatz
für jodie foster gewesen wäre, hat leider eine derart schwache rolle
bekommen, dass auch sie der fbi-agentin kaum den nötigen charakter einhauchen
kann! trotzdem ist der film alles in allem ein muss für jeden cineasten.
auch wenn er manchen vielleicht entäuschen mag, besser als manch anderer
thriller der letzten sieben jahre ist er allemal!
kinostart: 15. februar 2000
hannibal
besetzung: Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore, Gary Oldman, Ray Liotta, Giancarlo
Giannini...
regie: Ridley Scott
drehbuch: Steven Zaillian, David Mamet nach einem roman von Thomas Harris
produzent: Dino De Laurentiis, Martha De Laurentiis
schnitt: Pietro Scalia
kamera: John Mathieson
usa 2001
genre: thriller
verleih: tobis
orginaltitel: hannibal
länge: 131min.
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<pg>
hat mich nicht überzeugt! vielleicht waren auch meine erwartungen zu
gross, aber so sensationell war er nicht!!
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großartig! ein spannender film und sir anthony ist eh der beste!
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