munichx.de - Stadtmagazin für München







   Kinoprogramm     Neu im Kino      Filmvorschau      alle Kinos      alle Filme      Filmarchiv
 userwertung:  Stern Stern Stern Stern 

Herr der Ringe

Fantasy-Film-Fest

herr der ringeDas ist es also, das Filmereignis des Jahres. "Darauf hat die Welt gewartet" verkünden seit Wochen allgegenwärtige Plakate. Hat sie wirklich? Oder ist die Aufregung rund um die dreiteilige Verfilmung der Tolkien-Schwarte "Der Herr der Ringe" nur clever inszeniertes Marketing? Erster Eindruck: Regisseur Peter Jackson hat Mut. Einen Film, noch dazu einen mit der Altersfreigabe 12 Jahre mit einem der größten Gemetzel der Kinogeschichte zu beginnen, dazu gehört schon was. In seiner zehn Minuten währenden Exposition berichtet Jackson, wie der titelgebende Herr namens Sauron aus dem Reiche Mordor 20 magische Ringe in seine Gewalt bringt. Zur endgültigen Macht über alle Kreaturen der Erde benötigt er jedoch noch den Einen, von ihm selbst geschmiedeten Ring. Nur mit Hilfe dieses Rings kann der böse Sauron die Kräfte der anderen bündeln und sämtliche Lebewesen des Landes Mittelerde unterjochen. Abgesehen davon verleiht dieser Ring dem Träger auch noch die günstige Gabe der Unsichtbarkeit.

Die Handlung weckt das dumpfe Gefühl eines Déja-Vus – Wer jetzt nichts mehr versteht, hat sich unweigerlich als Tolkien-Laie gebrandmarkt. Da es davon mehr gibt als ein englischer Literaturkritiker nach Erscheinen des Werkes 1954 annahm, als er jubelte, "von nun an gibt es nur noch Leute, die "Der Herr der Ringe" gelesen haben, und solche, die es noch tun wollen", hier noch einmal die grobe Handlung. In dem Epos aus der Feder des britischen Literaturprofessors John Ronald Reuel Tolkien gerät der bereits erwähnte "Eine Ring" in die Hände des Hobbits Frodo Beutlin (im Film gespielt von Elijah Wood). Der weise Zauberer Gandalf (Ian McKellen) erkennt die verhängnisvolle Kraft des Rings, und um das Böse für immer auszumerzen, bleibt Frodo nur ein Ausweg. Er muss den Ring in den Vulkan werfen, in dem er einst geschmiedet wurde. Doch der liegt ausgerechnet im düsteren Mordor. Keine leichte Aufgabe für einen Hobbit, denn diese pausbäckigen Knirpse sind ein äußerst friedliches, seßhaftes Völkchen. Der gemeine Hobbit verlässt die lieblichen grünen Hügel des heimatlichen Auenlandes selten, und der zarte Frodo scheint beim besten Willen nicht die Kühnheit eines Abenteurers zu besitzen, der ganz Mittelerde vor drohendem Unheil bewahren wird. Kommt aber alles anders.

herr der ringePeter Jackson hat aus den drei Bänden, die sozusagen der Urmutter aller Fantasy-Romane bilden und deren Einfluß bis hin zur "Star Wars"-Trilogie reicht, ein modernes Mehrchen geschaffen: Mehr Personen, mehr Schlachtengetümmel, mehr sattgrüne Idylle und ätherisch durchscheinendes Elbenreich, mehr opulente Kostüme, mehr Wucht, mehr bombastischer Kitsch und vor allem auch: mehr Geld. Um die Kosten auf 300 Millionen Dollar zu senken, drehte Jackson alle drei Teile am Stück. Ein gutes Jahr wurde in Neuseeland emsig gewerkelt, um die Fans der Heldenballade nicht zu vergrämen. Dabei filmte Jackson glücklicherweise die Vorlage nicht eins zu eins ab wie soeben beim ersten Teil von "Harry Potter" geschehen, sondern liefert eine intelligente Interpretation des Epos. Wohltuend ist zum Beispiel die Tatsache, dass die Bedeutung der Frauen, die Tolkien in seinem Werk nahezu vergessen hatte, für den Film nachgebessert wurde und sowohl die Elbenprinzessin Arwen (Liv Tyler) als auch die Elbenkönigin Galadriel (Cate Blanchett) zu wichtigen Figuren avancieren. Alles in allem ist "Der Herr der Ringe Die Gefährten" eine inhaltlich wie visuell hin- und mitreissende Produktion, die glücklicherweise nicht mit einer simplen Story und noch simpleren Typen um einen Blockbuster-Rang buhlt.

infos über den film im internet: [ herrderringe-film.de ]

kinostart: 19. dezember 2001

Diese Filmkritik weiterempfehlen ]

genre: Mysterie, Fantasy länge: 165 min Original: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Der Herr der Ringe: Die Gefährten Regie: Peter Jackson, Der Herr der Ringe: Die Gefährten Drehuch: Peter Jackson, Frances Walsh, Drehjahr: 2001 FSK: 12 Starttermin: 20.12.2001 Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Der Herr der Ringe: Die Gefährten im kinoprogramm ]

Bei amazon.de gibt's [ Soundtrack und Buch ] zum Film

<ug>

grossartig! daran müssen sich ab sofort alle fantasyfilme messen!

sys-co sagt:
e-bert sagt:

tolle bilder, grandiose szenen und viel phantasie! nur die story ist etwas trocken!




  Kino- & Filmsuche  
 
Originalfassung - OmU ] [ Kinderfilme ]
Liebesfilme ] [ Komödien ] [ Actionfilme ] [ Thriller & Krimis ] [ Musikfilme ]
Drama & Filmkunst ] [ Horrorfilme ]
 


userwertung:  stern stern stern stern 


Bisher haben 3 User eine Bewertung zu diesem Thema abgeben.

eigene Bewertung abgeben ] [ alle Bewertungen anzeigen ]


Dabei wurden zuletzt folgende Kommentare abgegeben:

 

name:Tobias Weder
Kommentar:   Diese Trilogie ist der fortane Masstab des Fantasy-Genres. Da stimmt einfach alles, Drehbuch, Regie, Schnitt, Special-Effects, Musik und Darsteller. Der Film ist auch gleich eine der besten Adaptionen von einem Roman. Geniestreich!
Bewertung:stern stern stern stern stern 
datum:22.03.2008 02:15

 

name:Volkan
Kommentar:   und deswegen vergibst du 1 stern ?Lol^^
Bewertung:stern stern stern stern stern 
datum:01.01.2008 03:01

 

name:Fabian Gröbner
Kommentar:   ist der beste Film aller zeiten- titanic war ein dreck dagegen
Bewertung:stern 
datum:02.02.2004 18:23


eigene Bewertung abgeben ] [ alle Bewertungen anzeigen ]

seite weiterempfehlen deine bewertung

© munichx.de -

Impressum

Datenschutzerklärung

Hier klicken um die Seite ohne Google Analytics zu nutzen


  Kino- & Filmsuche  
 
Originalfassung - OmU ] [ Kinderfilme ]
Liebesfilme ] [ Komödien ] [ Actionfilme ] [ Thriller & Krimis ] [ Musikfilme ]
Drama & Filmkunst ] [ Horrorfilme ]
 




  Google-Anzeigen