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High Fidelity

Der Kult-Roman im Kino

highfidelitydarf man mit leuten befreundet sein, die erwiesenermaßen einen schlechten musikgeschmack haben? warum tragen frauen nur beim ersten date tolle unterwäsche? rob gordon (john cusack), besitzer eines kleinen plattenladens namens "championship vinyl", hat viele dieser wirklich weltbewegenden fragen im kopf. aber seitdem laura (iben hjelje), seine freundin und bestes studienobjekt des mysteriums frau, die gemeinsame wohnung verlassen hat, findet rob darauf noch seltener eine antwort als früher. dafür hat er nun genügend zeit, endlich wieder mal seine umfangreiche plattensammlung zu sortieren und dabei alle gescheiterten beziehungen aufzuarbeiten. in seiner verzweiflung sucht er seine ex-freundinnen auf, um zu ergründen, warum sie ihn sitzenließen. bringt aber nichts, außer der erkenntnis, daß sich rob mit anfang dreißig vehement weigert, endlich erwachsen zu werden, und frauen dieses alters das einfach nicht verkraften wollen.

high fidelitydas hätten ihm auch seine kumpels barry und dick erklären können, mit denen er seinen "championship vinyl" betreibt – mit durchaus unkonventionellen methoden: wer nach einer falschen platte fragt, wird entweder belehrt oder gleich aus dem geschäft geworfen, und auch ladendiebe werden ausschließlich nach ihrem musikgeschmack beurteilt. john cusack, der am drehbuch mitschrieb und den film produzierte, hat den gleichnamigen roman des briten nick hornby kurzerhand von london nach chicago verlegt. das vorhaben geht auf, auch der film trifft wie das buch stets den richtigen ton, und statt genesis als absoluter hass-gruppe steht in der us-variante jetzt eben jede stevie wonder-platte auf dem index des vinyl-helden rob. stephen frears ("gefährliche liebschaften") hat die pfiffige vorlage über männer in ihrer massiven lebenskrise um die dreißig wirklich perfekt adaptiert. ihm gelang das kunststück, einen musikfilm zu drehen, dessen soundtrack sich niemals aufdrängt oder als einziger roter Faden der handlung dient. wie immer in seinen filmen sind auch hier bei frears zwar alle personen irgendwie schrecklich kompliziert, aber gerade deswegen so sympathisch. jeder mann, der das buch gelesen hat, glaubt, es handelt von ihm ganz persönlich, und jede frau kennt wenigstens einen, der so ist wie rob. mit diesem warmherzigen und geistreichen film verhält es sich ähnlich.

kinostart: 13. juli 2000

high fidelity besetzung: john cusak, iben hjejle, todd louiso, jack black, lisa bonet, joan cusak, tim robbins, chris rehmann, ben carr, lili taylor... regie: steven frears drehbuch: nick hornby (roman), d. v. devincentis, steve pink, john cusak, scott michael rosenberg produzent: tim bevan kamera: seamus mcgarvey schnitt: mick audsley usa 2000 genre: komödie verleih: buena vista orginaltitel: high fidelity länge: 113min. mehr bei imdb ] <pg>

ich fand schon das buch spitze, der film hält was er verspricht!

sys-co
e-bert

so ist das leben! so sind die frauen!




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