Hurricane
Vom Ko-Boxer zum Mörder?
einer
größten amerikanischen justizskandale,
hat jahrelang die nation immer wieder aufs neue bewegt. damit die geschichte
nicht in vergessenheit gerät, gibt es nun eine neue verfilmung: es
ist die geschichte von rubin "hurricane" carter (denzel washington),
einem vielversprechendem, jungen boxer, der
eine steile karriere vor sich hat. doch unerwartet wird er 1966 des mordes
an drei menschen angeklagt. der prozeß wird zur farce, mit fadenscheinigen
beweisen wird er schuldig gesprochen, obwohl er nichts mit dem mord zu
tun hat. das urteil lautet dreimal lebenslänglich. doch rubin läßt
sich nicht brechen, wie besessen studiert er seinen eigenen fall und liest
juristische fachbücher. doch auch das revisonsverfahren bringt ihm
nicht die freiheit.
rubin beginnt seine lebensgeschichte niederzuschreiben.
sieben jahre später enteckt der junge lesra martin (vicellous reon
shannon) das buch namens "the sixteenth round"
und ist gefesselt. als er es fertig gelesen hat, steht sein entschluß
fest: er muß kontakt zu carter aufnehmen! es entwickelt sich ein
brieffreundschaft zwischen den beiden, und
lesra beginnt mit seinen freunden lisa (deborah k. unger), terry (john
hannah) und sam (liev schreiber), gemeinsam mit rubin an einer weiteren
revison zu arbeiten. aber der antrag wird abgelehnt. doch nachdem lesra
seinen highschoolabschluß, den er rubin gewidmet hat, gemacht hat,
zieht er mit seinen freunden nach new jersey, um den fall noch einmal
von grund auf aufzuarbeiten. bald finden
sie die ersten ungereimtheiten in den prozeßakten.
am 8. november 1985 ziehen sie erneut vor gericht...
der
prozeß hat seiner zeit die wogen hoch schlagen lassen. selbst stars
wie muhamed ali und bob dylan ("hurricane",
1975) setzten sich für den boxer ein, um dieser offensichtlichen
diskriminierung ein ende zu setzen. doch zum erfolg führte erst die
passion eines jungen, der sein leben der gerchtigkeit
gewidmet hat. armyan bernsteins drehbuch wurde von den büchern inspiriert
die über diesen stoff geschrieben wurden: rubin cartes eigenes "the
sixteenth round" und sam chatitons "lazarus
and the hurricane". regiesseur norman jewison hat das drama spannend
und gleichzeitig sensibel inszeniert. denzel washington wurde für
seine hervorragende leistung bereits wieder einmal für den oscar
als bester hauptdarsteller nominiert. ob er sich gegen kevin spacey in
"american beauty" durchsetzen kann, bleibt jedoch fraglich.
infos über den film im internet: [ www.movie.de ]
kinostart: 2. märz 2000
wo läuft der film? - das sagt euch die süddeutsche: [ hurricane
]
hurricane
besetzung: denzel washington, vicellous reon shannon, deborah kara unger,
liev schreiber, john hannah, dan hedaya, debbi morgan... regie:
norman jewison drehbuch:
armyan bernstein, dan gordon nach vorlagen von rubin "hurricane"
carter, sam chaiton, terry swinton
produzent: armyan bernstein, john ketcham, norman jewison
kamera: roger deakins, a.s.c., b.s.c.
schnitt: stephen rivkin, a.c.e.
musik: christopher young
usa 1999 genre: drama
verleih: buena vista
orginaltitel: the
hurricane länge:
145min. [ mehr bei imdb ]
<pg>
ein großer film, und denzel washington ist, das kann wohl
keiner bestreiten, einer der besten. dennoch hat er mich nicht so
mitgerissen wie er sollte. kein geniestreich, aber sehenswert!.
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ein thema, das ein land über jahrzehnte immer wieder bewegte.
die rolle des "hurricane" kann wohl niemand besser spielen
als denzel. ein toller film über rassenhaß, betrug und
den glauben an die gerechtigkeit!
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