In guten Händen
Eine ungewöhnliche Erfindung
>> Filminfos
>> Spielplan
Der Titel dieses Spielfilms ist ganz wörtlich gemeint: Der junge Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) lernt um 1880 bei seinem erfahrenen Kollegen Dalrymple (Jonathan Pryce), wie man die Frauen der Gesellschaft von ihrer Krankheit namens 'Hysterie' heilt: durch intensive Unterleibsmassagen. Der attraktive Granville wird schnell zum Darling der Damen und massiert bis zur chronischen Sehnenscheidenentzündung. Da bringt ihn sein bester Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) auf die Idee, die neue Elektrizität mit einem Massageapparat zu kombinieren – und schwupps ist der Vibrator erfunden.
Die amerikanische Regisseurin Tanya Wexler erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Erfindung mit viel Humor und einem guten Gespür fürs Timing, aber auch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Egal ob sich Granville mit Kollegen über die richtigen Handgriffe austauscht oder ob er mit der energischen Charlotte (Maggie Gyllenhaal) flirtet - 'In guten Händen' wird überraschender Weise nie schlüpfrig, besitzt aber gleichzeitig auch die notwendige Tiefenschärfe. Clever und elegant umschifft Wexler mögliche Anzüglichkeiten, illustriert vielmehr die Lebensbedingungen der Zeit. Dabei spart sie auch die Armenhäuser, die Unmündigkeit der Frauen und die alles dominierende Prüderie nicht aus. So wird aus der originellen und tatsächlich wahrheitsgetreuen Mär über die Geburt des bekanntesten Sexspielzeugs eine charmante, wirklich witzige historische Komödie.
<uf>
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 99 min
Original: Hysteria
Darsteller:
Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Rupert Everett,
Regie:
Tanya Wexler,
Drehuch:
Stephen Dyer, Jonah Lisa Dyer,
Drehjahr: 2011 FSK: 12
Starttermin: 22.12.2011 [ Offizielle Website ]
wo läuft der film in münchen? [ In guten Händen im kinoprogramm ] Bei amazon.de gibt's [ Soundtrack und Buch ] zum Film
|