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Im Bann des Jade Skorpions

Woody Aallen in Trance

im bann des jade skorpions C. W. Briggs (Woody Allen) arbeitet mehr schlecht als recht als hausinterner Detektiv einer New Yorker Versicherung. Seine Erfolgsquote beruht vornehmlich auf seinen guten Kontakten zur Unterwelt, seine Kollegen sind durchweg fade Gesellen und die Mädels in der Firma müssen sich ständig Briggs öde Anmache gefallen lassen. Das ändert sich schlagartig, als die neue Mitarbeiterin Betty Ann Fitzgerald (Helen Hunt), genannt "Fitz", in seiner Abteilung anfängt. Die beiden hassen sich von der ersten Sekunde an. "Ich bin klüger als Sie. Und ich bin schneller. Sie haben also ganz recht, wenn Sie sich von mir bedroht fühlen" erklärt sie ihm, er vergleicht sie mit der Gestapo. Die Fronten sind also rasch geklärt, doch das ändert sich nach einem Betriebsausflug in ein Varieté: Beide werden von einem Magier so hypnotisiert, dass sie bei Nennung der Codeworte Konstantinopel und Madagaskar in unendliche Liebe zueinander entbrennen. Ein Riesenspaß für den Rest der Belegschaft, und nach ein paar Minuten ist alles vorbei, ohne dass sich die beiden Streithähne daran erinnern können. Scheint es. Denn in Wirklichkeit ist der Hypnosebann noch nicht gebrochen, und der Magier benutzt Briggs dazu, des Nachts seine tagsüber installierten Alarmanlagen zu überlisten und für ihn Einbrüche zu begehen. Die wiederum soll Briggs nun binnen kürzester Zeit aufklären.

im bann des jade skorpions Also die klassische Film Noir-Story vom Mann, der sich selbst jagt, nur diesmal in einer komödiantischen Variante. "Im Bann des Jade Skorpions" ist von allem etwas: Ein wenig Woody Allen, ein bißchen Dr. Fu Man Chu und ordentlich viel Komödie aber eigentlich ist er in erster Linie eine Hommage an die Filmklassiker der Vierziger Jahre, eine Verbeugung vor Regisseuren wie Howard Hawks oder George Cukor. In dieser Tradition stehen auch die Wortgefechte zwischen Allen und seiner Kontrahentin Helen Hunt, die dem großmäuligen Schnüffler Briggs einheizt wie es damals nur Katherine Hepburn oder Rosalind Russell konnten. Doch die beste Pointe in dieser wunderbar beiläufig und trotzdem intelligent inszenierten Gangsterkomödie ist die Tatsache, dass sich Briggs als Philipp Marlowe fühlt und geriert (Whisky im Glas, Blondine im Bett) und damit eigentlich zu jeder Minute überfordert ist. Mit dieser ironischen Brechung, durch Allens Inszenierung und durch sein Spiel befördert, erhält sein "Jade Skorpion" eine charmante Leichtigkeit, die man allenfalls noch in Filmen wie "Manhattan Murder Mystery" entdecken konnte, keinesfalls aber in seinen letzten, affektierten Produktionen "Celebrity" oder "Schmalspurganoven".

kinostart: 06. dezember 2001

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genre: Komödie länge: 103 min Original: The Curse of the Jade Scorpion Darsteller: Woody Allen, Helen Hunt, Dan Aykroyd, Im Bann des Jade-Skorpions Regie: Woody Allen, Im Bann des Jade-Skorpions Drehuch: Woody Allen, Drehjahr: 2001 FSK: 6 Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Im Bann des Jade-Skorpions im kinoprogramm ]

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<pg>

endlich wieder ein richtig guter woody allen! so mag ich das!

sys-co
e-bert

obwohl ich kein woody-allen-fan bin fand ich den film recht lustig!




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