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Im Zeichen der Libelle

Das Macht keinen Sinn

im zeichen der libelle Joe Darrow (Kevin Costner) ist Arzt in der Notaufnahme des Chicago Memorial Hospital. Mit dem Tod anderer Menschen sollte der Mann also umgehen können. Doch als seine Frau Emily, eine Kinderärztin, bei einem humanitären Einsatz im Venezuelanischen Dschungel ums Leben kommt, gerät Joes Dasein aus den Fugen. Regisseur Tom Shadyac hat sich mit Filmen wie "Ace Ventura" einen Namen als Komödienspezialist gemacht. Nun wechselte er ins ernste Fach, und schon ging´s schief. Denn Shadyac versuchte sich an einem Mystery-Thriller im Stile von "The sixth sense", ohne die Vorlage in puncto Spannung und Komplexität auch nur in einer Minute zu erreichen. "Ich habe Ihre Frau gesehen. Sie will Ihnen etwas sagen" berichten Joe die todkranken Kinder auf seiner Station. Das kennen wir doch schon: "Ich sehe tote Menschen" hauchte Haley Joel Osment in "The sixth sense" Bruce Willis zu, und dem Zuschauer lief ein wohliger Gruselschauer über den Rücken. Bei Shadyac ist von Horror keine Spur, statt dessen gibt es in der viel zu langen, zwei Drittel des Films einnehmenden Exposition eine zähflüssige Mixtur aus den Szenen, die Hollywood eben so zeigt, wenn man tiefste Trauer suggerieren möchte: Da gibt es den tränenumflorten Blick in die Ferne, die Nächte alleine im Ehebett, der Kleiderschrank voller Klamotten der Verstorbenen sowie die guten Freunde, die mit warmherzigem Verständnis die Schrullen des Leidenden ertragen.

im zeichen der libelle Nach vielen, vielen Filmminuten entschließt sich der Doktor endlich zur Reise nach Venezuela, um den Ort, an dem seine Frau verunglückte, höchstselbst in Augenschein zu nehmen. Von da an haspelt sich Shadyac immer schneller voran durchs Gestrüpp des Dschungels und seines sekündlich konfuser werdenden Drehbuchs. Neben dem quasi nicht vorhandenen Spannungsbogen besitzt "Im Zeichen der Libelle" aber noch ein größeres Problem, und das heißt Kevin Costner. Schon in "Aus Liebe zum Spiel" agierte unser aller Neunziger-Jahre-Held, als sei er überhaupt nicht vorhanden. In "Im Zeichen der Libelle" wünscht man sich irgendwann, er wäre es wirklich nicht. Statt dessen erträgt man stumm sein emotionsloses Spiel und sein schlecht gelauntes Gesicht.

kinostart: 11. april 2002

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genre: Thriller länge: 104 min Original: Dragonfly Darsteller: Kevin Costner, Kathryn Erbe, Kathy Bates, Im Zeichen der Libelle Regie: Tom Shadyac, Im Zeichen der Libelle Drehuch: David Seltzer, Brandom Camp, Mike Thompson, Drehjahr: 2001 FSK: 12 Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Im Zeichen der Libelle im kinoprogramm ]

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<ug>

naja, toll ist der streifen wirklich nicht!

sys-co sagt:
e-bert sagt:

kevin costner sollte keine filme mehr machen!




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