Manila
Touristen sind Schweine
deusche
touristen haben ein denkbar schlechten ruf. wo sie auch hinkommen,
sei es mallorca oder thailand, gibt es probleme. doch was passiert,
wenn eine ganze gruppe von ihnen, scheinbar grundlos, stundenlang
auf dem flughafen von manila festsitzt? klar, sie werden trotz der
beschwichtigungsversuche der flugbegleiter zusehends ungehalten.
doch man beginnt sich mit der warterei zu arrangieren und erzählt
sich die noch taufrischen urlaubserlebnisse.
was zum vorschein kommt, ist spießigkeit und kleinkariertheit.
ihrem ruf als sex-touristen werden sie voll und ganz gerecht. doch
das ist noch nichts, im vergleich mit dem, was sie durch ihre geschichten
in gang setzen...
während
es anderen regiesseuren nicht einmal gelingt zwei oder drei charaktere
zu zeichnen, schafft es romuald karmakar ("der totmacher")
gleich zwölf personen eindringliche tiefe zu geben. es entsteht
ein horrorkabinet der schlechten eigenschaften, eine quälende
realsatire. doch der film verliert
sich leider darin, klischees zu sammeln, was den unterhaltungswert
auf ein minmum reduziert. weniger ein kinofilm, als ein bösartiges
heimvideo. für das drehbuch erhielt karmakar und sein co-autor
bodo kirchhoff dieses jahr den bayrischen filmpreis.
infos über den film im internet: [ www.senatorfilm.de ]
kinostart: 29. juni 2000
wo läuft der film? - das sagt euch die süddeutsche: [
manila
]
manila
besetzung: martin carstensen, peter rühring, martin semmelrogge,
ces quesada, manfred zapatka, jürgen vogel, elizabeth mcgovern,
michael degen, eddi arendt, herbert feuerstein...
regie: romuald karmakar
drehbuch: bodo kirchhoff, romuald karmakar
produzent: romulad karmakar
kamera: fred schuler a.s.c.
schnitt: peter przygodda
d 2000 genre:
realsatire verleih:
senator orginaltitel:
manila länge:
115min. [ mehr bei imdb ]
<pg>
unbegreiflich finde ich,warum aus diesem stoff nicht mehr
gemacht wurde. die realität ist oft besser als dieser
film.
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das hätte man unterhaltender gestalten können,
à la polt zum beispiel.
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