Mexican
Fiesta Mexicana
Julia
Roberts und Brad Pitt gemeinsam vor der Kamera da denkt jeder
an eine herzzerreissende Liebesgeschichte. Von wegen. Die beiden
Superstars bemühen sich ja seit einiger Zeit darum, ihr "Pretty
Woman"- beziehungsweise "Golden Boy"-Image abzulegen. Deswegen ist
"Mexican" zuerst einmal ein Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer.
Der Kleinkriminelle Jerry (Brad Pitt) verspricht seiner Dauerfreundin
Samantha (Julia Roberts), nie wieder ein krummes Ding zu drehen.
Macht er natürlich doch, deswegen gibt´s ordentlich Ärger und Samantha
wirft dem verdatterten Jerry seine Klamotten vor die Tür der ehedem
gemeinsamen Wohnung. Jerry begibt sich auf die Reise nach Mexiko,
wo er eine wertvolle gestohlene Pistole abholen und über die Grenze
in die USA schmuggeln soll. Doch der leicht trottelige Jerry gerät
selbst bei dieser simplen Aufgabe in Schwierigkeiten. Und während
Jerry sich mit der Pistole, streunenden Hunden und Gangstern herumschlägt,
wird Samantha von einem Auftragskiller namens Leroy (James Gandolfini)
gekidnappt, der ebenfalls hinter dem Schießeisen her ist.
Regisseur
Gore Verbinski hatte für seinen zweiten Spielfilm nichts Besseres
passieren können, als dass sich Pitt und Roberts für das unkonventionelle,
witzig-spritzige Drehbuch begeistern konnten. Denn mit solchen Zugpferden
in der Besetzungsliste ist auch für einen Niemand wie Verbinski
die Finanzierung kein Problem mehr. Und der zieht dafür in "Mexican"
alle Register. Heraus kam eine skurrile, optisch sehr phantasievolle
Mischung aus Roadmovie, Liebeskomödie und Thriller, die stark an
Quentin Tarantino oder Robert Rodriguez erinnert. Hemmungslos plündert
er den Fundus an Mexiko-Klischees und jagt ungeniert schnurrbartzwirbelnde
Bandidos zu Mariachi-Musik vor die Kamera. Abgesehen davon waren
Brad Pitt und Julia Roberts nie besser als hier: Er als völlig naiver,
immer wieder von der Situation überforderter Möchtegern-Ganove und
sie als hysterisch keifende Zicke, die schließlich in ihrem schwulen
Entführer einen Seelenverwandten erkennt und mit ihm Beziehungsprobleme
bespricht. Verbinski beweist hier eine Originalität, die man in
den meisten am Reißbrett konzipierten Hollywood-Filmen nicht mehr
findet.
infos über den film im internet: [ rtl2.de ]
kinostart: 16. august 2001
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 123 min
Original: The Mexican
Darsteller:
Brad Pitt, Julia Roberts, James Gandolfini,
Regie:
Gore Verbinski,
Drehuch:
J.H. Wyman,
Drehjahr: 2001 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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<ug>
eine roadmovie-thriller-komödie mit einer besetzung
ganz nach meinem geschmack!!
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als ich die namen der schauspieler las, habe ich mir etwas
anderes vorgstellt! ich war aber überrascht!
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