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The Mothman Prophecies

Mottenmänner

the mothman prophecies Wer mit dem Auto zum Zigarettenholen fährt und plötzlich mehrere tausend Meilen entfernt vom Automaten in einem Kaff namens Point Pleasant ankommt, der hat allen Grund, an übersinnliche Kräfte zu glauben. So ergeht es dem jüngst zum Witwer gewordenen Journalisten John Klein (Richard Gere), der natürlich sofort mit der investigativen Recherche beginnt. Denn der Mann ahnt selbstverständlich sofort, was dem Zuschauer bis zum Ende des Films leider verborgen bleibt: dass alles miteinander verbunden ist auf diesen unseren irdischen Pfaden, und dass der Autounfall seiner Frau somit nur Vorzeichen einer weitaus größeren Katastrophe war. Wie schon in dem unlängst gestarteten "Im Zeichen der Libelle" rankt sich der Haupthandlungsstrang um einen Mann, der den schmerzlichen Verlust seiner Gattin zu beklagen hat, und schon aus diesem Grunde anfälliger ist für alle paranormalen Phänomene, die es da geben mag zwischen uns kleinen Erdenmenschen und dem großen Unerklärlichen über uns.

the mothman prophecies Kevin Costner war in "Im Zeichen der Libelle" Arzt einer Notaufnahme, Gere markiert den Topjournalisten. Beides Berufsbilder, die der Rationalität verpflichtet sind, und in "The Mothman Prophecies" gelingt es dem Regisseur Mark Pellington mitunter äußerst effektvoll, diese jobbedingte Nüchternheit anzukratzen. Die amerikanische Legende der riesenhaften Mottenmänner, die immer dort erscheinen, wo wenig später Schlimmes geschehen wird, hat Pellington anschaulich in düstere, unheimliche Bilder gegossen. Mystery-Thriller dieser Art, vor allem wenn sie wie hier mit einem wenig logischen Ende aufwarten, können schnell ins Lächerliche abgleiten. Daß dies hier nicht passiert, liegt an der schön gruseligen Atmosphäre, die einen sofort hineinsaugt ins Geschehen. Das Interessanteste am Film sind trotzdem nicht die parapsychologischen Erscheinungen der Riesenmotten, sondern die persönliche Tragödie, die Klein alias Gere so überaus nachvollziehbar und bewegend zu bewältigen hat.

kinostart: 25. april 2002

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genre: Thriller länge: 119 min Original: The Mothman Prophecies Darsteller: Richard Gere, Laura Linney, Will Patton, The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen Regie: Mark Pellington, The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen Drehuch: Richard Hatem, Drehjahr: 2001 FSK: 12 Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen im kinoprogramm ]

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<ug>

mal wieder ein wirklich guter thriller!

sys-co sagt:
e-bert sagt:

cool, auch richard gere hat mich überzeugt!




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