Mütter und Töchter
Drei Frauenschicksale
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Wenn das kein Frauenfilm ist, gibt es keine mehr: Die eine ist schwanger und will es nicht sein. Die andere bemüht sich seit Jahren vergeblich um ein Kind. Eine dritte trauert um ihre Tochter, die sie nie kennen lernen durfte. Die gelegentlich auftretenden Männer sind hier zu reinen Stichwort- oder Samenspendern degradiert. Hat man das erst einmal akzeptiert, ist 'Mütter und Töchter' ein anspruchsvoller, intelligent konstruierter Film über die ganz spezielle Beziehung zwischen Eltern und Kindern.
Rodrigo Garcia, Sohn des Literatur-Nobelpreisträgers Gabriel Garcia Marquez, verschränkt in seinem anrührenden Spielfilm elegant drei Frauenschicksale miteinander. Es geht um die Suche nach der eigenen Identität und die schmerzliche, nie zu füllende Leere, wenn man seine Herkunft nicht kennt.
Garcias Erzählstil ist deutlich beeinflusst von Alejandro González I?árritu ('Babel'), der an 'Mütter und Töchter' auch als Ausführender Produzent beteiligt ist. Der Idee, einige Handlungsstränge erst parallel verlaufen zu lassen bis zu einem alles vereinenden Finale, haftet oft etwas arg künstlich Zusammengeschraubtes an. Auch bei Garcia knirscht es manchmal ein bisschen in den Dialogen. Doch die großartige Darstellerriege, allen voran Annette Bening und Naomi Watts, lassen einen derlei Ungereimtheiten sofort wieder vergessen.
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Ein anspruschsvoller und sehr intelligenter Film!
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Gut, aber kompliziert und machnmal sehr konstruiert!
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama
länge: 126 min
Original: Mother and Child
Darsteller:
Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington,
Regie:
Rodrigo Garcia,
Drehuch:
Rodrigo Garcia,
Drehjahr: 2009 FSK: 12
Starttermin: 28.04.2011 [ Offizielle Website ]
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