Die neun Pforten
dean
corso (johnny depp) ist ein ganz besonderer detektiv, er sucht im auftrag
reicher und skuriller menschen alte bücher. diesmal soll es ein altes
buch über die neun pforten der dunkelheit
sein, von dem es scheinbar nur noch 3 exemplare gibt. der auftraggeber
möchte seines mit den beiden anderen vergleichen, um das original in die
hände zu bekommen. dies soll ihm dann die anleitung bieten, um böse
und mächtig zu werden. soweit die rahmenhandlung.
um seine aufgabe zu erledigen reist corso an verschiedene schaupltätze
in europa und trifft dabei meist auf die seltsamsten personen, die ihm
entweder helfen oder ihn sogar umbringen
wollen. dem held zur seite steht ein mädchen, das in den verschiedensten
situationen, einem engel gleich, den retter mimt. das ist auch schon die
geschichte. roman polanski, ein altes teufelsbuch, seine frau, der smarte
johnny, alles zusammen gemixt ergibt: keinen tollen film. ein mittelmäßig
packender stoff, um auf das drohende millenium hinzuweisen.
das mag bestritten werden, aber der eindruck ist berechtigt. rosemaries
baby war um längen besser. vielleicht war ich auch nur zu dumm
die hintergründige geschichte und die symbolik zu verstehen? aber wahrscheinlich
war auch nichts dahinter. der versuch das alles mit dem leben und der
seele in verbindung zu bringen mag manchem gelingen, aber was genau polanski
meint, ist nicht zu erkennen. besonders das
zum ende hin wirkt die story zunehmend lustlos geschrieben. schaut ihn
euch an wenn ihr auf das diablolische und okkulte
steht oder wenn ihr eingefleischte polanski fans seid, sonst kann man
sich es sparen.
infos über den film im internet: [ www.dieneunpforten.de
]
kinostart: 16. dezember '99
die neun
pforten
besetzung: johnny depp,
frank langella, emmanuelle seigner, lena olin, barbara jefford, kacj taylor
regie: roman polanski
drehbuch: enrique urbizu, john brownjohn, roman polanski (nach dem roman
"el club dumas" von arturo perez-reverte)
produktion: roman polanski, mark allan
kamera: darius khondji
schnitt: herve deluze
musik: wojciech kilar
frankreich/spanien 1999
genre: schauergeschichte
verleih: twentieth century fox
orginaltitel: the ninth gate
länge: 123min.
[ mehr bei imdb ]
<hl>
polanski hin und her,
aber ich kann dem film eher wenig abgewinnen, zu dünn, wenig überaschend.
ok, nette schauspieler, die aber nicht über die eher dumme sinnlose
geschichte hinwegtäuschen können.
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nette bilder, manchmal
gute szenen und eine im ansatz spannende geschichte, aber irgendwie
nicht spannend genug und auch nicht besonders innovativ. ich erwarte
nächstes mal mehr, roman! du kannst es besser!
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